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Bevölkerungszahlen in den 33 Wahlkreisen

Mecklenbeck wächst, Gievenbeck schrumpft

Münster

Münsters Bevölkerungszahl ist zum Jahreswechsel auf knapp 313 000 Menschen gestiegen. Interessant ist dabei, dass sich die Stadtteile sehr unterschiedlich entwickeln.

Von Klaus Baumeister

Die Bebauung des alten Beresa-Geländes sorgt für mehr Bewohner in Mecklenbeck. Foto: ah

Die offizielle Zahl der Wahlberechtigten in Münster bei der Bundestagswahl am 26. September liegt noch nicht vor. Eine neue Statistik der Stadt Münster zeigt aber, in welche Richtung es geht. So wird aufgeführt, dass mit Stichtag 31. Dezember 2020 exakt 237 301 Menschen in Münster lebten, die 18 Jahre und älter sind und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Das konkrete Wählerverzeichnis wird – dem Gesetz entsprechend – 42 Tage vor der Wahl erstellt.

Insgesamt lebten in Münster Ende des vergangenen Jahres 312 969 Menschen, 3540 Menschen mehr als 2017. Das Bevölkerungswachstum ist damit ungebrochen, mit rechnerisch 1180 Einwohner mehr pro Jahr hat sich die Dynamik aber abgeschwächt. Die in der Vergangenheit immer wieder angesprochen „Zielmarke“ von 330 000 Einwohnern würde Münster bei Beibehaltung des aktuellen Wachstums seit 2017 erst in knapp 15 Jahren erreichen.

Wachstum hat sich verlangsamt

Interessant ist, dass die Bevölkerungsentwicklung in den 33 Bezirken der Stadt sehr unterschiedlich verläuft. Wurde zum Beispiel im Bezirk Mecklenbeck in der Dreijahresbilanz ein Wachstum von 9,9 Prozent registriert, so waren es in Gremmendorf 6,1 Prozent weniger. Ein Grund für den Rückgang dürften die gesunkenen Zahlen in der Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände der früheren York-Kaserne sein.

Starke Zuwächse verzeichneten neben Mecklenbeck auch die Bezirke Kinderhaus-Ost/Sprakel (plus 5,6 Prozent), Wolbeck (plus 5,4), Schloss (plus 5,0) und Mauritz-Ost (plus 4,3).

Einwohner verloren haben die Bezirke Gievenbeck-Nord (minus 4,1 Prozent) und Berg Fidel (minus 1,4).

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