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Amnesty International

Menschenkette gegen Rassismus

Münster

Auch ein kräftiger Gewitterschauer konnte mehr als 1000 Münsteraner und Gäste aus dem Umland nicht davon abhalten, am Samstagnachmittag ein Zeichen gegen Hass und Fremdenfeinlichkeit zu setzen. Und so standen die Bürger ab 17 Uhr im strömenden Regen "Hand in Hand gegen Rassismus", obwohl sich einige zwischenzeitlich im Vorraum des Doms untergestellt hatten.

Christina Hustedt

Foto: Christina Hustedt

Nach wenigen Minuten riefen die Organisatoren der Amnesty International Gruppe Münster/Osnabrück die Teilnehmer zurück in die Menschenkette. Nach und nach schloss sich die Reihe zwischen Friedenssaal und Domplatz, Überwasserkirchplatz und Rosenplatz bis zur Münzstraße, sodass gegen 17.30 Uhr der Erfolg der Aktion verkündet werden konnte. Die in die Luft entlassenen gelben Luftballons setzten das zweite sichtbare Zeichen dafür, dass sich in Münster viele für einen tolerante Gesellschaft einsetzen, auch bei widrigen Verhältnissen. Neben den zahlreichen Bürgern unterstützten auch Gruppen wie der DGB, die Kirchen, Bischof Glenn, die jüdische und die islamische Gemeinde sowie Wohlfahrtsverbände und Flüchtlingshilfegruppen in die Münster die bundesweiten Aktionstage gegen Rassismus.

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