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Am Samstag wird protestiert

Menschenkette in Münster

Münster

Amnesty International lädt zur Menschenkette für Menschlichkeit und Toleranz ein. Katholische und evangelische Kirchen machen mit.

wn

Menschenketten haben Tradition in Münster.  Foto: Matthias Ahlke

Die katholische und evangelische Kirche in Münster unterstützen den Aufruf von Amnesty International zum Bildung einer Menschenkette am 18. Juni. Die Aktion soll ein Zeichen für Menschlichkeit und Toleranz setzen. Anlass ist der inzwischen aufgeklärte Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Hiltrup. Bischof Felix Genn sagt im Blick auf diese Aktion, „dass es gut ist, wenn möglichst viele Menschen deutlich machen: Rassismus darf in Deutschland nicht wieder salonfähig werden“.

Das betonen auch die evangelische Superintendentin Meike Friedrich und der katholische Stadtdechant Jörg Hagemann. Unterstützung kommt ferner von Oberbürgermeister Markus Lewe: „Ich würde mich freuen, wenn sich viele Menschen einreihen würden, um ein Zeichen gegen Diskriminierung und Hass und für das friedliche Miteinander und die Verständigung zu setzen.“

Die Menschenkette soll am Samstag ab 16.30 Uhr gebildet werden und vom Friedenssaal über den Domplatz, den Platz an der Überwasserkirche, den Rosenplatz bis zur Flüchtlingsunterkunft in der Münzstraße führen. Um 17.30 Uhr soll die Kette geschlossen werden.

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