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Missbrauchsstudie im Bistum Münster

Neuer Name für Tenhumberg-Stiftung

Münster

Eine Stiftung, die sich um Familien und Alleinerziehenden in Notlagen kümmert, möchte nicht länger nach dem früheren Bischof Tenhumberg benannt sein. Sie zieht Konsequenzen aus den Ergebnissen der Missbrauchsstudie im Bistum Münster.

Die Ergebnisse der Missbrauchsstudie im Bistum Münster haben Konsequenzen: Die Tenhumberg-Stiftung wird umbenannt. Foto: dpa (Symbolbild)

Die Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Stiftung ändert ihren Namen. Das hat ihr Vorstand vorgeschlagen. Seine Mitglieder begründen das mit Hinweisen auf dem Leitungsversagen des früheren münsterischen Diözesanbischofs Heinrich Tenhumberg im Zusammenhang mit sexualisierten Übergriffen durch Diözesanpriester. Das berichtet die Pressestelle des Bistums.

Die Ansicht hat der Vorstand schon länger. Nach den historisch aufgearbeiteten Informationen über das Versagen des Bischofs schließt Sigrun Schnieders, Vorsitzende der Stiftung, eine Beibehaltung des Namens aus. Die Stiftung widmet sich der Unterstützung von Familien und Alleinerziehenden in Notlagen, die als Folge einer Schwangerschaft entstehen können. Ein neuer Name steht noch nicht fest. Die entsprechenden Beschlüsse soll der Vorstand in seiner nächsten regulären Sitzung fassen.

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