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14. Angeklagte vor dem Landgericht

Weiterer Prozess im Missbrauchsfall Münster startet

Münster

Der juristische Aufarbeitung des Missbrauchskomplexes Münster geht weiter: Am Dienstag muss sich ein 37 Jahre alter Mann aus Wuppertal vor Gericht stellen – angeklagt wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines damals Neunjährigen.

Von Dirk Anger

Nach dem großen Missbrauchsprozess gegen den Münsteraner Adrian V. (Foto) startet in der kommenden Woche ein weiterer Prozess im Missbrauchsfall Münster Foto: Dirk Anger

Im Zuge der Aufdeckung des Missbrauchskomplexes Münster muss sich ab Dienstag der 14. Angeklagte in dieser Sache vor dem hiesigen Landgericht verantworten. Vor der achten Großen Strafkammer wird der Prozess gegen einen 37-jährigen Mann aus Wuppertal wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes verhandelt.

Der Angeklagte soll am 13. März 2019 den damals neunjährigen Ziehsohn des Haupttäters in dem pädosexuellen Netzwerk in einem Waldstück bei Dülmen missbraucht haben. Vermutlich fand der schwere sexuelle Missbrauch des Jungen im Auto des Münsteraners Adrian V. statt. Zu diesem hatte der jetzt Angeklagte offenbar über einen einschlägigen Chat im Internet Kontakt bekommen. Am Tag des Treffens hatte sich der Wuppertaler laut Anklage zunächst Bilder zuschicken lassen, die den Jungen unbekleidet gezeigt haben sollen.

Mehr als 120 kinderpornografische Dateien

Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Mannes im Dezember 2020 sollen mindestens 127 kinderpornografische Bilddateien gefunden worden sein.

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