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Bundespolizei leitet Ermittlungsverfahren ein

Mit Fahrradschloss zugeschlagen

Münster

Zwischen zwei Männern brach am Montagmorgen vor dem Hauptbahnhof ein Streit aus. Plötzlich griff einer der beiden zu einem Fahrradschloss und schlug auf den anderen ein.

Mit diesem Schloss schlug ein Mann zu. Foto: Bundespolizei

Wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und dem unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln hat die Bundespolizei Münster gegen einen 59-jährigen Deutschen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Mann geriet am frühen Montagmorgen (7. Juni) auf dem Bahnhofsvorplatz des Hauptbahnhofs Münster mit einem 42-jährigen Mann aus bislang unbekannten Gründen in zunächst verbale Streitigkeiten. Im weiterem Verlauf der Auseinandersetzung schlug er dann mit einem Fahrradschloss auf sein Opfer ein.

Bei Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten hatten Zeugen die beiden Streitenden bereits getrennt und dem Täter das Fahrradschloss abgenommen. Das Opfer erlitt durch die Schläge augenscheinlich nur leichte Verletzungen und lehnte eine ärztliche Versorgung ab. Da der 59-jährige in Gegenwart der Einsatzkräfte sein Opfer fortlaufend beleidigte und bedrohte, nahmen ihn die Beamten zur weiteren Anzeigenaufnahme mit auf die Wache. Hier stellten sie neben dem Fahrradschloss auch eine geringe Menge an Betäubungsmittel bei dem Mann sicher.

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