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Ukraine-Krieg

Flüchtlinge aus der Ukraine: Lewe bittet um Solidarität

Münster

Oberbürgermeister Markus Lewe ruft angesichts des gewaltigen Zustroms von Flüchtlingen aus der Ukraine die Münsteraner zu Solidarität auf. Gleichzeitig bittet er um Verständnis dafür, dass damit auch Verzicht verbunden ist.

Foto: Oliver Werner

Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe hat sich angesichts der Situation in der Ukraine an Münsters Bürger gewandt.

„Die dramatische Lage in der Ukraine zwingt uns zu Einschränkungen, wie sie unsere Generation noch nicht erlebt hat – ich muss und möchte daher bei unseren nach wie vor über alle Maßen engagierten Bürgerinnen und Bürgern weiterhin um Verständnis und vor allem Solidarität werben“, so Lewe am Freitag in einer städtischen Pressemitteilung.

Schließung von Sporthallen ist alternativlos

Die Schließung von Sporthallen – wie bereits in Hiltrup und Roxel geschehen – sei aufgrund der Extremsituation und insbesondere zur kurzfristigen Überbrückung als Notunterkunft alternativlos. Dass nun eine weitere Sporthalle im West-Bezirk zur Unterbringung Geflüchteter eingerichtet werden muss, schmerze Lewe, wie das städtische Presseamt berichtet. Aber: „Aufgrund der Direktverbindung zur bereits umgewidmeten alten Roxeler Halle schaffen wir hier bei immer knapper werdenden Ressourcen aus Material und Personal dringend notwendige Synergien.“

Halle Münsterland ist Landes-Notunterkunft

Wie dramatisch die Lage schon jetzt sei, zeige die Einrichtung der Halle Münsterland mit städtischer Unterstützung zur Landes-Notunterkunft. Seit Freitag erfolgt hier die Belegung in dreistelliger Zahl. „Niemand von uns weiß, wann und wie sich die Situation in der Ukraine noch ändern wird – daher ist es von größtmöglicher Bedeutung, dass wir jetzt als Gemeinschaft so eng es geht beisammenstehen“, so Markus Lewe.

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