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Aktion „Münster sieht Gelb“

Kinder verteilen „Denkzettel“

Münster

Schon zum 18. Mal gibt es in diesem Jahr die Verkehrsaktion „Münster sieht Gelb“. Vor der Peter-Wust-Grundschule nahm selbst die Polizeipräsidentin die Aktion in Augenschein.

Von Klaus Möllers

Wer als Autofahrer vor der Schule am Dingbängerweg negativ (weil zu schnell) oder positiv (weil angepasst langsam) auffiel, wurde von der Polizei herausgewunken. Viertklässler verteilten Foto: klm

Gefährlich gefahren oder rücksichtsvoll? Das hing vom Tempo ab – mehr als 30 Kilometer pro Stunde sind vor der Peter-Wust-Grundschule nämlich nicht erlaubt. Das haben Viertklässler und die Polizei am Freitagmorgen manchem Autofahrer deutlich erklärt.

Die Tempokontrolle in Begleitung der Kinder in Mecklenbeck war Teil der Aktion „Münster sieht gelb!“ in den ersten Wochen des neuen Schuljahres. „Gelb“, weil die Kinder während der Aktion, die bis zum 1. September läuft, gut sichtbare gelbe Käppies tragen.

2500 Mützen an Schulanfänger verteilt

An der Ludgerusschule in Hiltrup startete die Aktion des Radiosenders Antenne Münster am Dienstag. Weiter ging es am Donnerstag an der Pötterhoekschule. In der kommenden Woche stehen Kontrollen an der Paul-Schneider-Schule Kinderhaus und an der Idaschule in Gremmendorf an. 2500 Mützen sind an Schulanfänger verteilt worden.

„Es geht darum, Unfälle zu vermeiden, das eigene Verkehrsverhalten zu reflektieren und Vorbild zu werden“, sagte Norbert Krois vom Münsterländischen Medienservice, der auch Antenne Münster vertritt, beim offiziellen Auftakttermin am Freitag auf dem Schulhof. Zum 18. Mal seit 2005 werde „Münster sieht gelb!“ nun durchgeführt und er hoffe, dass die Aktion der Rücksichtnahme im Verkehr immer wieder neu diene. „Es geht um ein rücksichtsvolles Miteinander von allen.“

Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf

Diverse Partner haben sich der Aktion als Förderer – etwa durch Werbung – angeschlossen, darunter die Stadtwerke, die Dekra und das Schulamt. Die Schirmherrschaft für die Stadt hat Oberbürgermeister Markus Lewe. „Eltern wollen ihre Kinder zum Beispiel vor der Arbeit noch schnell zur Schule bringen. Dabei kann man schon das eine oder andere übersehen. Deshalb müssen wir alle zusammen aufpassen.“

Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf erklärte, dass es darum gehe, „dass Ihr sicher zur Schule kommt und sicher nach Hause. Es ist unsere Verantwortung als Erwachsene, auf Euch aufzupassen.“

Angesprochen werden bei den Kontrollen im Nahbereich aller Grundschulen in Münster auch das Parkverhalten von Eltern, Kindersicherungen im Pkw sowie Fehlverhalten an Fußgängerüberwegen und -ampeln.

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