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„Münsterhack“

Münster mit smarten Ideen lebenswerter machen

Münster

Wie können die Stadt Münster und die Region noch lebenswerter werden? Diese Frage steht auch beim diesjährigen „Münsterhack“ im Mittelpunkt. Menschen aus der Tech-Szene bringen Ideen mit – und programmieren auch die Lösungen.

Die "Blutspende-App" wurde seit dem Hackathon 2021 weiterentwickelt – und wird deshalb nun mit dem „Nachgeha(c)kt“-Preis ausgezeichnet. Foto: Münsterhack

Wie kann die Stadt Münster mit Hardware-Prototypen, Software und Apps noch lebenswerter werden? Um diese Frage geht es beim jährlichen „Münsterhack“. Engagierte Menschen aus der Tech-Szene der Region bringen dazu ihre Ideen mit und erarbeiten Lösungen und Prototypen. Der diesjährige „Münsterhack“ findet laut einer Ankündigung der Veranstalter am 23. und 24. September (Freitag und Samstag) statt.

Der Begriff Hackathon ist eine Wortschöpfung aus dem englischen Wort „Hack“ und „Marathon“. Beim „Münsterhack“ bringen die Teilnehmer eigene Ideen mit, um Lösungen zu programmieren, die die Stadt Münster und Region noch lebenswerter machen. Sie finden sich nach einem „Ideenpitch“ am Freitagmorgen zu Beginn in kleinen Teams zusammen, um anschließend fokussiert in 36 Stunden ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

Innovationsgrad, Umsetzbarkeit, Nachhaltigkeit

Eine Jury, in der unter anderem Stadtwerke-Chef Sebastian Jurczyk, LVM-Vorstand Marcus Loskant und Dr. Antje Fitzner vom Fraunhofer FFB sitzen, bewertet die Lösungen nach Innovationsgrad, Umsetzbarkeit, Wiederverwertung und Nachhaltigkeit sowie Nutzen für den Standort Münster. Für die besten Teams gibt es Geld- und Sonderpreise zu gewinnen.

Über 100 Teilnehmer sowie Mentoren treffen sich beim „Münsterhack “unter anderem im Digital Hub am Hafen. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wird die Abendveranstaltung mit Siegerehrung am Samstag (24. September) wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können in der Mehrzweckhalle der Stadtwerke die Vorstellung der erarbeitenden Lösungen verfolgen und selbst über die Verleihung des Publikumspreises abstimmen. Die Anmeldung ist über die Homepage möglich.

Der „Münsterhack“

Oberbürgermeister Markus Lewe

Oberbürgermeister Markus Lewe, Schirmherr des „Münsterhack“, betont in seinem Grußwort die Notwendigkeit, auch nach sechs Jahren weiter neue Impulse für die Stadt zu setzen: „Der 'Münsterhack' ist seit vielen Jahren ein wichtiger Impuls aus der Tech-Szene und treibt die Diskussion rund um Smart City, Open Data und digitale Daseinsvorsorge voran.“

Freuen sich auf den „Münsterhack“ 2022 (v.l.): Sebastian Köffer, Alexander Sommer, Schirmherr und Oberbürgermeister Markus Lewe und Ralf Leufkes. Foto: Münsterhack

Den Organisatoren des „Münsterhack“ ist wichtig, dass auch nach dem Hackathon, die Arbeit an den Lösungen weitergeht. Seit drei Jahren fördern sie dies aktiv mit dem „Solution Enabler Programm“, das ausgewählte Teams auch nach dem Hackathon über einen Zeitraum von sechs Monaten begleitet und zudem finanzielle Unterstützung bietet. Mitorganisator und Initiator Sebastian Köffer, Geschäftsführer des Digital Hub Münsterland: „Das 'Solution Enabler Programm' hat sich absolut bewährt und trägt zur realen Umsetzung von Lösungen des Hackathons bei.“

„Nachgeha(c)kt“-Preis für „Blutspende-App“

Verliehen wird außerdem der „Nachgeha(c)kt“-Preis. Dieser zeichnet seit 2018 die Idee aus dem Vorjahr aus, die nachhaltig weiterentwickelt und zum Nutzen für die Stadt umgesetzt wurde. 2022 geht der Preis an das Team der „Blutspende-App“ zur Online-Terminbuchung für die Blutspende.

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