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Erster Deutsch-Ukrainischer Benefizabend mit über 100 Teilnehmern

Mühlenhof als Treffpunkt der Kulturen

Münster

Gelungener Auftakt: Im Gräftenhof des Mühlenhofmuseums startete am Samstagabend der erste Deutsch-Ukrainische Benefizabend. Mit großer Resonanz und einer Überraschung für alle Kinder.

-hpe-

Landtagskandidaten als überparteiliches Service-Team Foto: hpe

Der Auftakt mit über 100 Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine macht Mut für weitere Aktionen: Im Gräftenhof des Mühlenhofmuseums startete am Samstagabend der erste Deutsch-Ukrainische Benefizabend und das Organisationsteam um Franjo Woestmann freute sich über die große Resonanz.

„Unser Mühlenhof soll sich zu einem Treffpunkt und Bindeglied zwischen den Kulturen entwickeln. Die Menschen aus der Ukraine sollen sich bei uns wohl fühlen, Unterstützung bekommen und eine Informationsplattform vorfinden“, so Woestmann.

Kostenlose Jahreskarten

Bei den nächsten Begegnungen will man Treffen mit lokalen Vereinen in die Wege leiten, Sprachkurse vermitteln und sich um die Kinderbetreuung kümmern. „Selbstverständlich bekommen die Kids kostenlose Jahreskarten für das Freilichtmuseum, damit sie unser attraktives Programm optimal nutzen können“, kündigte Woestmann an.

Erste Verbindungen zwischen dem Mühlenhof und Olga Steinberg von der Ukraine-Hilfe Münster sind bereits geknüpft, im nächsten Schritt will man nun konkrete Hilfsangebote vereinbaren. Diskutiert wurde darüber beim Benefizabend auch mit Politikern und Vertretern von Hilfsorganisationen.

Sehnsucht nach Frieden und Normalität

Nach dem traditionellen Borschtsch-Essen bereicherte das Musikduo „Zwilling Ritski & Co-Pilot Florian“ den Abend, die ukrainische Sängerin Ivanna erzählte in ihren Liedern von der Schönheit ihres Heimatlandes und der Sehnsucht nach Frieden und Normalität.

Die Landtagskandidaten aus Münster engagierten sich als überparteiliches Serviceteam, brachten Speisen und Getränke an den Tisch. Und erfuhren so ganz nebenbei viel von den persönlichen Schicksalsschlägen der Betroffenen.

Mühlenhof-Baas Dr. Markus Johow: „Ein eindrucksvoller Auftaktabend und ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit Menschen, die in großer Not sind.“

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