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Stadt will mit Hilfsorganisationen künftige Krisen bewältigen

Münster bekommt bis 2023 einen Katastrophenschutzplan

Münster

Gewappnet für die Katastrophe: Die Stadt Münster will bis 2023 einen Katastrophenschutzplan entwickeln, teilte Wolfgang Heuer mit. Die Vorstellungen zu den Maßnahmen sind schon recht konkret.

Die Stadt Münster will bis 2023 einen Katastrophenschutzplan entwickeln, teilte Wolfgang Heuer (Ordnungsdezernent Stadt Münster) mit. Foto: Gunnar A. Pier

Die Stadt will bis 2023 einen Katastrophenschutzplan entwickeln, um künftig noch besser bei Großschadenslagen wie Starkregen und Sturm, einem flächendeckenden Stromausfall, einer Pandemie oder Auswirkungen von Terroranschlägen gewappnet zu sein. Das kündigte Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer beim dritten „Kommunalpolitischen Abend“ des Bündnisses der Hilfsorganisationen „Gemeinsam für Münster“ an.

Durch den Aufbau eines Logistikzentrums soll im Katastrophenfall schneller, effizienter und vor allem autark mit eigenen Mitteln reagiert werden können, ehe überörtliche Hilfe eintrifft.

Bessere Kommunikation in der Krise

Dazu gehört die Lagerung von Schutzmasken, Sandsäcken, Feldbetten und Hochleistungspumpen ebenso wie die Beschaffung von geländegängigen Fahrzeugen, um bei Wald- und Vegetationsbränden schlagkräftiger aktiv werden zu können.

Heuer: „Auch die Krisenkommunikation soll optimiert werden.“ Ziel sei, alle Hilfsorganisationen über die zentrale Feuerwehr-Leistelle zu vernetzen. Die Pandemie habe gezeigt, dass ressortübergreifend geplant und gehandelt werden müsse, so Heuer. Bis 2022 soll das stadtweite Sirenensystem an den Start gehen, neue Wege der Warnung der Bevölkerung könnten über Smartphone-Apps und die Nutzung digitaler Tafeln an Bushaltestellen und im Bahnhof beschritten werden.

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