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Sturmtief „Klaus“

Münster kommt glimpflich davon

Münster

Sturmtief „Klaus“ raste am Donnerstagnachmittag über Münster hinweg. Zwar stürzten einige Bäume um, die Schäden hielten sich jedoch ansonsten in Grenzen. Die Feuerwehr sprach in einer ersten Bilanz von einem „undramatischen“ Verlauf.

Martin Kalitschke

In Münster stürzten am Donnerstag wegen des Sturms einige Bäume um. Foto: Matthias Ahlke

Die Meteorologen hatten vor Orkanböen von 110 Stundenkilometern und mehr gewarnt – und tatsächlich sorgte Sturmtief „Klaus“ am Donnerstagnachmittag für mehrere Spitzenböen zwischen 90 und 100 Stundenkilometern (Quelle: Messstation des Instituts für Landschaftsökologie der Universität Münster). Das entspricht Windstärke 10 bis 11.

Die Feuerwehr musste bis zum Abend rund ein dutzend Mal ausrücken. „Wir sind dennoch glimpflich davongekommen“, so der Einsatzleiter in einer ersten Bilanz. An mehreren Stellen im Stadtgebiet stürzten Bäume um. Menschen kamen laut Feuerwehr nicht zu Schaden, in einem Fall wurde allerdings ein parkender Pkw beschädigt.

Zahlreiche Äste auf der Promenade

Von Astwerk übersät war die Promenade. Laut Feuerwehr lösten sich auch an einigen Stellen Dachteile, Schäden habe es auch in diesen Fällen nicht gegeben. „Der Nachmittag verlief aus unserer Sicht undramatisch“, so die Einsatzleitung.

In Warendorf ist ein Baum auf eine Straße gestürzt. Foto: Guido Kirchner/dpa

Gar nichts mehr ging hingegen am Donnerstagabend auf de Bahnstrecke zwischen Dortmund und Münster. Wegen der Oberleitungsstörung ist dort der Fernverkehr noch bis Freitagvormittag beeinträchtigt.

Für Freitag erwarten die Meteorologen Böen bis zu 70 Stundenkilometern, für Samstag bis zu 80 Stundenkilometern. Zudem soll es kälter werden.

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