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US-Wahl

Münsters Partnerstadt Fresno stimmte für Clinton

Münster

In Münsters kalifornischer Partnerstadt Fresno stimmte die Mehrheit der Wähler für die demokratische Kandidatin Hillary Clinton. Ein denkwürdiges Ergebnis schaffte Donald Trump in der von westfälischen Auswanderern gegründeten Stadt Muenster in Texas.

Martin Kalitschke

Donald Trump siegte in Muenster, Texas, Hillar Clinton in Fresno. Foto: dpa

Die Menschen im kalifornischen Fresno County, zu dem auch Münsters kalifornische Partnerstadt Fresno gehört, haben bei der US-Präsidentschaftswahl mehrheitlich für Hillary Clinton gestimmt. Die unterlegene Präsidentschaftskandidaten erhielt rund 83.000 Stimmen, das entspricht 48,6 Prozent. Der landesweit siegreiche Republikaner Donald Trump schaffte es mit 46,8 Prozent (knapp 80.000 Stimmen) nur auf Platz 2. Drei Prozent der Wähler entschieden sich für den liberalen Kandidaten Gary Johnson.

Spannendes Rennen

Im Vorfeld war unklar, wer in Fresno das Rennen macht (wir berichteten). In der Vergangenheit hatten mal die Republikaner, mal die Demokraten in Fresno gewonnen. Während der Vorwahlen im Frühjahr hatten daher neben Hillary Clinton und Donald Trump auch Bill Clinton und Bernie Sanders Wahlkampfveranstaltungen in der kalifornischen Stadt abgehalten.

Videoumfrage:

Trump siegte in Muenster

Einen Erdrutschsieg fuhr Donald Trump hingegen in Muenster (Texas) ein, das im 19. Jahrhundert von Auswanderern aus Westfalen gegründet worden war. 81,4 Prozent der Wähler (das entspricht rund 7000 Stimmen) entschieden sich im Cooke County, zu dem Muenster gehört, für Donald Trump. Lediglich 16,7 Prozent der Wähler (rund 1500) wollten Hillary Clinton als US-Präsidentin.

1,8 Prozent der Wahlberechtigten stimmten für den Liberalen Gary Johnson. Seit Jahrzehnten ist die Gegend um Muenster eine Hochburg der Republikaner. Wiederholt gelang es hier den republikanischen Kandidaten, bis zu 80 Prozent der Wähler auf ihre Seite zu ziehen.

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