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Kontroverse über Managementkontrakt

Münsters Zoo soll Masterplan für die Zukunft erstellen

Münster

Der Allwetterzoo Münster soll einen Masterplan erarbeiten, der die notwendigen Sanierungs- und Ausbauprojekte beinhaltet. Das beschloss der Rat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung.

Dirk Anger

Der Allwetterzoo soll stufenweise bezuschusst werden, beschloss der Rat. Foto: Oliver Werner

„Es gibt einen riesigen Investitionsstau, aber wir reduzieren den jährlichen Zuschuss“, ereiferte sich SPD-Ratsfrau Petra Seyfferth in der Debatte um den neuen Managementkontrakt für den Allwetterzoo. „Das macht keinen Sinn“, schloss die Genossin. Eine breite Ratsmehrheit sprach sich jedoch dafür aus, den Zoo, wie vorgeschlagen, stufenweise ansteigend – angefangen mit 3,8 Millionen Euro 2017 bis zuletzt 4,2 Millionen Euro im Jahr 2021 – zu bezuschussen.

Zugleich soll der Zoo einen Masterplan erstellen, der notwendige Sanierungs- und Ausbauprojekte beschreibt. Dafür werden zusätzliche Finanzmittel bereitgestellt, verspricht der Managementkontrakt. Mit dem Masterplan werde die Politik befähigt, entsprechende Prioritäten zu setzen, erklärte Grünen-Ratsherr Jörn Möltgen.

Zuvor hatte FDP-Fraktionsvorsitzende Carola Möllemann-Appelhoff CDU und Grünen vorgeworfen, nicht genug Vertrauen in die Zoo-Führung zu zeigen – sonst hätte man mehr Geld bereitgestellt. „Wollen wir ständiges Affentheater über jedes neue Affengehege haben?“, fragte die Liberale. Pirat Johannes Schmanck regte an, das eigenständige Pferdemuseum über Gespräche mit dessen Trägerverein in den Zoo zu überführen. So ergebe sich ein Einsparpotenzial.

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