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Bekenntnis von Münsters Oberbürgermeister

Musik-Campus und Stadion sollen nicht am Geld scheitern

Münster

Unmissverständlich bekannte sich Oberbürgermeister Markus Lewe in seiner Sommerpressekonferenz am Montag zu den beiden aktuellen Mega-Projekten der Stadt Münster: Musik-Campus und Preußen-Stadion.

Klaus Baumeister

Bald sollen erste Aufträge für die Stadion-Sanierung vergeben werden. Foto: Oliver Werner

Der SC Preußen in einem vernünftigen Stadion hat für Münster einen „hohen Identifikationswert“. Ein Musik-Campus wäre ein „Flaggschiff“ für die kulturelle Entwicklung der Stadt. Unmissverständlich bekannte sich Oberbürgermeister Markus Lewe in seiner Sommerpressekonferenz am Montag zu den beiden aktuellen Mega-Projekten der Stadt Münster.

Für den Musik-Campus – ein Gemeinschaftsprojekt mit der Westfälischen Wilhelms-Universität – soll es den entscheidenden Ratsbeschluss im Dezember geben. Geplant ist eine bauliche Zusammenfassung von Musikschule, Musikhochschule und städtischem Sinfonieorchester, ergänzt zum eine Konzertstätte.

Beim Stadionbau kündigte Lewe an, dass bald „erste Aufträge vergeben werden“.

Finanzierung der beiden Projekte

Auf Nachfrage ging der Oberbürgermeister auf die Finanzierung der beiden Projekte ein. Grob veranschlagt sind 40 Millionen Euro für das Stadion und 60 Millionen Euro für den Musik-Campus. Ist das zu stemmen vor dem Hintergrund der bereits bestehenden Schuldenlast von fast einer Milliarde Euro?

Lewe verwies darauf, dass die Ausgaben für das Stadion ja bereits in der Haushaltsplanung berücksichtigt seien. Beim Musik-Campus müsse man ja berücksichtigen, dass der größere Teil des Geldes vom Land Nordrhein-Westfalen stammen würde.

Ob am Ende der beiden Projekte die Haushaltssicherung stehen könnte, dazu wollte sich der Oberbürgermeister nicht äußern. Als Risiken für den städtischen Haushalt bezeichnete er die nachlassende Konjunktur und den sich möglicherweise verschärfende Handelskonflikt mit den USA. Die aktuelle Haushaltsentwicklung bezeichnete er als gut.

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