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„The Best of Harlem Gospel“ in Münster

Musik im Auftrag des Herrn

Münster

Gospellieder finden auch hierzulande durchaus ihr (wachsendes) Publikum. Doch die Begeisterung für die äußerst leidenschaftliche Musik verdrängt bei manchem das Bewusstsein für ihren tief religiösen Ursprung. Beim Konzert „The Best of Harlem Gospel“ am 7. Januar in der Überwasserkirche können sich die Münsteraner von beiden Seiten faszinieren lassen.

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Neun Stimmen, mit denen die unbeschreibliche Atmosphäre, wie sie in jeder Gospelkirche in Harlem herrscht, auch nach Deutschland transportiert wird: Das verspricht „The Best of Harlem Gospel“. Foto: pd

Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht davon träumt, einmal im Leben in New York gewesen zu sein. Für all diejenigen, die diesen Traum bisher nicht verwirklichen konnten, bringt Veranstalter RGV einen Teil von New York nach Deutschland – und zwar den laut Ankündigung wichtigsten: den Gospel aus Harlem.

In Münster wird die Formation am 7. Januar ab 20 Uhr in der Pfarrkirche Liebfrauen-Überwasser zu erleben sein. Und eines ist gewiss: Bei Konzerten von Reverend Gregory M. Kelly und „The Best of Harlem Gospel“ spielt die Religion eine genauso wichtige Rolle wie im Leben des Großteils der Bevölkerung Harlems.

Keine Showeinlage, sondern Bestandteil einer Messe

Hier ist Gospel keine reine musikalische Show-Einlage, sondern Bestandteil einer Messe, die aus vollem Herzen und mit grandiosen Stimmen gefeiert und zelebriert wird, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Aus dem Publikum wird eine zusammenhängende Gemeinde, in der jeder – ganz gleich, ob jung oder alt, katholisch oder evangelisch, konfessionslos oder noch ungläubig – willkommen ist.

Das, was alle Gäste trotzdem miteinander verbindet, sind die Liebe zur Musik und die Bereitschaft, sich auf diese einzulassen, sie zu hören, zu spüren und mit allen Sinnen zu erleben.

Grammy-Preisträger und US-Gospel-Stars

Unter der Leitung von Grammy-Preisträger Reverend Gregory M. Kelly, der bereits mit Musikgrößen wie Stevie Wonder und Diana Ross zusammengearbeitet hat, hat sich ein Chor firmiert, dessen Namen der einzelnen Sänger sich laut Veranstalter wie das „Who is Who“ der aktiven US-Gospel-Szene lesen.

So gehören Reverend Dr. Charles R. Lyles, Timothy Riley, Steven McCaster, Dorrey Lin Lyles, Dominique Smith, Segdrick Marsh, Briana Young und Tiffany Mosley zur Formation. Insgesamt neun Stimmen, mit denen die unbeschreibliche Atmosphäre, wie sie in jeder Gos pelkirche in Harlem herrscht, im kommenden Winter endlich auch nach Deutschland transportiert wird.

„Harlem Renaissance“

Denn: Harlem, das Viertel im New Yorker Stadtteil Manhattan, ist noch immer berühmt für die Blütezeit afroamerikanischer Kultur in den 1920er-Jahren, die unter dem Namen „Harlem Renaissance“ bekannt ist und Legenden wie Louis Armstrong und Duke Ellington in genau dieses Viertel zog.

Und auch heute noch zeigt Harlem stolz seine afroamerikanischen Wurzeln, seine lebhafte Kultur, seinen festen Glauben und seinen musikalischen Rhythmus.

Zum Thema

Karten zu Preisen ab 29,90 Euro gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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