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Studierende der islamischen Theologie besuchen Synagoge

Muslimisch-jüdischer Dialog

Münster

Auf Anregung und Initiative des DITIB-Generalsekretärs, Dr. Bekir Alboga, waren erstmals in der Geschichte der Jüdischen Gemeinde Münster muslimische Studierende an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in der Synagoge zu Besuch. Der Besuch wurde von Dr. Alboğa, der seit drei Jahren eine Lehrveranstaltung zum Thema „Interreligiöser Dialog“ am Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) anbietet, und vom Geschäftsführenden Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Münster, Sharon Fehr, gemeinsam organisiert, heißt es in einer Pressemitteilung.

wn

Eine Gruppe muslimischer Studierender der Universität besuchte die Synagoge an der Klosterstraße. Foto: Jüdische Gemeinde Münster

Sharon Fehr gab den jungen Studierenden Einblicke in die Geschichte der jüdischen Gemeinde, den Aufbau und die Bedeutung der Synagoge für Juden, stellte die Glaubensgrundsätze der jüdischen Religion vor und ging mit den jungen muslimischen Studenten der Frage nach, wo es möglicherweise Gemeinsamkeiten beider Religionen gibt.

Sehr schnell entwickelte sich ein offener und einander positiv zugewandter Dialog, heißt es weiter. Es wurde festgehalten: Islam und Judentum ähneln einander in ihren monotheistischen Vorstellungen von Glauben sowie in ihren Riten, etwa bei den täglichen Gebeten. „Nichts war bei dieser Begegnung zu spüren von judenfeindlichen Klischees und dem Konflikt im Nahen Osten“, resümieren die Veranstalter.

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