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Spektakuläre Lichtinstallationen beim Christmas Garden

Mystisch und faszinierend zugleich

Münster

Der Zoo leuchtet wieder. Am Freitagabend verwandelte er sich zum Auftakt der Weihnachtszeit in einen „Christmas Garden“, der noch mehr funkelt als im vergangenen Jahr. Bei alledem ist der Energieverbrauch gesunken.

Von Helmut P. Etzkorn

Der Christmas Garden 2022 in Münster ist eröffnet. Foto: hpe

Der Spagat zwischen Energieeinsparung und Showeffekten scheint gelungen: Die ersten Besucher im Christmas Garden des Allwetterzoos schwärmen von einer „magischen Route mit Sternenzauber“ (Claudia Bartels aus Warendorf), wenn sie den rund zwei Kilometer langen Weg vorbei an 30 Lichtinstallationen und unzähligen Selfie-Möglichkeiten geschafft haben.

Dank neuer LED-Technik kann trotz Einsatz von inzwischen über 150 000 Lichtpunkten in der Show Energie gespart werden . „Im Gegensatz zu herkömmlichen Leuchtmitteln sind das immerhin 80 Prozent“, so Garden-Sprecherin Patricia Harms. Pro Tag werden für das großflächige Funkeln rund 1330 Kilowattstunden verbraucht. „Auf den Besucher umgerechnet ist das im Vergleich zu Alltagsbeschäftigungen niedrig und entspricht im Stromverbrauch ungefähr 19 Minuten am Bügelbrett“, so Harms. Die bei Kindern sehr beliebte, aber arg stromfressende Eisbahn am Landois-Platz wurde gar nicht erst aufgebaut und die Beleuchtung auf den Wegen laut Veranstalter „auf ein sicherheitsrelevantes, notwendiges Minium reduziert.“

Die meisten Effekte werden erst in der Dämmerung eingeschaltet

Die meisten Effekte werden erst kurz vor der Eröffnung in der Dämmerung eingeschaltet und abends ist eine Stunde früher Schluss.

Im Vergleich zu 2021, als gut 80 000 Besucher die Lichtkunst auf hohem Niveau bestaunten, gibt es Neues zu erkunden. Ein absolutes Highlight ist die „Kathedrale des Lichts“. Im 24 Meter langen Tunnel glitzern tausende goldene Lichtpunkte, die für magische Momente sorgen sollen.

Wieder zurück in Münster ist der „Tanz der Sterne“. Der Trip durch den „Sternenstaub“ ist in der Dunkelheit mystisch und faszinierend zugleich. Im neu konzipierten „Lichtermeer“ sind auf einer Fläche von 640 Quadratmetern 13 000 auf Musik programmierte Leuchtdioden platziert. Sounddesigner Burkhard Fincke ist es wieder gelungen, mit dezenter und dennoch sehr stimmungsvoller Musik die „leuchtende Märchenlandschaft“ zu bereichern.

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