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Stadt ändert Fristenregelung

Nach fünf Monaten schon zur Booster-Impfung 

Münster

Die Stadt Münster ändert ihre Vorgaben für die Auffrischungsimpfung gegen Corona. In der zentralen Impstelle im Jovel und bei den mobilen Impfaktionen sind die Booster-Impfungen nun schon fünf Monate nach der Zweitimpfung möglich.

Nach fünf Monaten können Menschen in Münster ihre Booster-Impfung erhalten. Foto: dpa (Symbolbild)

Nach dem Probedurchgang sind in der zentralen Impfstelle Jovel wie geplant die Kapazitäten für den nun geltenden Regelbetrieb deutlich erweitert und damit auch zahlreiche Termine ins Buchungsportal eingestellt worden. Zugleich hat die Stadt eine Anpassung der Fristenregelung zur Auffrischimpfung beschlossen - unter anderem, weil die Stadt laut einer Pressemitteilung in den kommenden Wochen mit mehr Impfstoff rechnet.

Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer: "Ab sofort benötigen Impfwillige nur noch einen fünfmonatigen Abstand zur Grundimmunisierung durch Biontech, Moderna oder Astrazeneca. Wer zuvor mit Johnson&Johnson geimpft wurde, muss weiterhin vier Wochen bis zum sogenannten 'Boostern' warten. Ziel ist es, das vorhandene Impfangebot in kurzer Zeit möglichst vollständig auszuschöpfen."

Auch Impfaktionen mit geänderter Frist

Die Anmeldebedingungen im Buchungsportal für die Impfstelle Jovel – hier ist das Bündnis der Hilfsorganisationen "Gemeinsam für Münster" federführend – werde entsprechend angepasst, so die Stadt. Gleiches gilt für die anmeldefreien Impfaktionen der städtischen "Koordinierenden Covid-Impfeinheit" (KoCI), so auch am Mittwoch (8. Dezember, 13 bis 16.30 Uhr) und Donnerstag (9. Dezember, 13 bis 17 Uhr) im Kinderhauser Pfarrzentrum (Kristiansandstraße 50). "Auch hier fällt die Sechs-Monats-Regelung zugunsten einer früheren Immunisierung", teilt die Stadt mit.

"Wichtig war und bleibt, dass insbesondere die vulnerablen Gruppen, deren Erst- und Zweitimpfung aufgrund der Priorisierung schon mehr als ein halbes Jahr zurückliegen, hier schnell ihren Rundum-Schutz erhalten können", so Dr. Norbert Schulze Kalthoff, Leiter des münsterschen Gesundheitsamtes. Eine Alterspriorisierung sei jedoch nicht mehr gegeben.

Weitere Impfmöglichkeiten

Biontech-Impfstoff für Unter-30-Jährige und Schwangere

Entsprechend der Stiko-Empfehlung werden alle Personen über 30 Jahre und Nichtschwangere mit dem Vakzin von Moderna geimpft. Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen sind möglich. Der derzeit nur in geringen Mengen verfügbare Impfstoff von Biontech (Comirnaty) ist derzeit Unter-30-Jährigen und Schwangeren vorbehalten.

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