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„Nachts im Zoo“

Ein Feuerspektakel zum Finale

Münster

„Nachts im Zoo“ lockte am Samstag rund 1500 Besucher an. Am kommenden Woche geht das Event in die nächste Runde.

Von Helmut P. Etzkorn

Das Funkenspiel-Ensemble begeisterte zu später Stunden auf dem Landois-Platz mit einer Feuershow. Foto: hpe

Osteuropäische Klänge in der Dämmerung mit Lariassa Strogoff bei den Trampeltieren, der Shanty Chor Münster schmettert Seemannslieder unweit der Kegelrobben, und das Funkenspiel-Ensemble verwandelt den Landois-Platz in eine spektakuläre Feuershow-Arena: Die tierische Attraktion „Nachts im Zoo“ ist wieder ohne Corona-Einschränkungen erlebbar, zum Auftakt kamen am Samstag rund 1500 Besucher in den Tierpark am Aasee.

Obwohl es deutlich weniger Gäste als in den Vorjahren an diesem sommerlich warmen Abend sind, zieht der Zoo eine positive Bilanz. „Auch wegen der Konkurrenz durch das parallel laufende Stadtfest und viele andere Open-Air-Veranstaltungen in der Region freuen wir uns über die ganz gute Resonanz“, so Zoosprecher Jan Ruch.

Weniger Gedränge als sonst

Und weil es nicht so voll ist und deshalb wenig gedrängelt wird, empfinden es viele Besucher als angenehm, die kleinen und großen Highlights zu genießen. „Die Vielfalt hat uns schon immer begeistert, der Mix aus Musik, Show und Kontakt mit den Tieren begeistert uns einfach“, meinen Peter und Manuel Strauer als Holzwickede, die mit ihren Kindern Tim (8) und Sonja (12) gekommen sind.

Beim Blick beispielsweise in den Bullenstall der Elefanten sind allein schon die armdicken Stahlstäbe an den Gittertoren eindrucksvoll. Gleich nebenan kann man dann die Dickhäuter füttern, und das kommt besonders bei den Kids gut an. Ebenso übrigens wie der Zoo-Fuhrpark, der in der Giraffenanlage auf einer Wiese aufgestellt ist. Bagger, Schaufellader und Mähmaschinen begeistern die kleinen Entdecker, jeder will einmal im Fahrersitz hocken, und natürlich gibt es ein Smartphone-Erinnerungsbild von den Eltern.

Shanty-Auftritt kam gut an

Neu und bereichernd ist der Auftritt der Shanties, die Lieder kann man direkt nebenan im Strandkorb schunkelnd genießen – und das ist „ein kleines Nordsee-Feeling“, meint Besucherin Susanne Muckenstedt aus Ahlen.

Eindrucksvoll ist immer die Sandmalerei mit Elena Handel. Die Künstlerin aus Havixbeck zaubert in wenigen Minuten eine poetische Geschichte rund um die Zootiere auf eine beleuchtete Glasplatte, die auf der großen Leinwand erlebbar wird.

Zum Finale keine freien Plätze

Zum Finale dann gibt es keine freien Plätze mehr auf den Treppenstufen am Landois-Platz. Das Spiel mit Licht, Jonglage, Funke und Flamme ist ein Muss für alle Besucher. Am kommenden Samstag (27. August) läuft die zweite Veranstaltung „Nachts im Zoo“.

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