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Immobilien- und Standortgemeinschaft Bahnhofsviertel

Neue Projekte im Blick

Münster

Im Bahnhofsviertel ist die Immobilien- und Standortgemeinschaft ein wichtiger Player. Und der Verein hat neue Pläne, wie die Vorsitzende beim Sommerfest in luftiger Höhe ankündigte.

Von Dirk Anger

Vertreter der ISG Bahnhofsviertel mit Gästen des Sommerfestes (v.l.): Michael Görtz, Bürgermeisterin Angela Stähler, Ulrich Lünnemann, Bernadette Spinnen (Münster-Marketing), Peter Cremer, Uta Deutschländer, Gebhard von und zur Mühlen, Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf und Andreas Noack Foto: Oliver Werner

Tatkräftig und ambitioniert gab sich Uta Deutschländer am Montag auf dem obersten Parkdeck des Parkhauses Engelenschanze. Dorthin hatte die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Bahnhofsviertel nach der Corona-Pause wieder zum traditionellen Sommerfest geladen. Und die neue Vorsitzende, die dem langjährigen Vorsitzenden Gebhard von und zur Mühlen im Amt gefolgt ist, wagte hoch oben in der Abendsonne einen Ausblick auf kommende Projekte.

So will sich die ISG Bahnhofsviertel, bundesweit wohl eine der am längsten existierenden Zusammenschlüsse von Immobilieneigentümern, Einzelhändlern und Dienstleistern rund um einen Bahnhof, unter anderem mit kreativen Ideen an der Neugestaltung des Hamburger Tunnels beteiligen.

Frischzellenkur für Lichtboulevard und Schaltkästen

Zwei Projekte, die die ISG angestoßen hat, sind derweil in die Jahre gekommen. Die bisherigen Stelen des Lichtboulevards können nach Aussage Deutschländers nicht in dieser Form ersetzt werden, weil sie nicht mehr produziert werden. Und die Skulpturen von Thomas Rehberger, der triste Schaltkästen einst in bunte Kunstwerke verwandelt hat, sollen in neuen Glanz versetzt werden. Die Farben seien verblasst, bei einigen Figuren laufe Wasser in die Kugeln, hieß es zur Begründung.

Austausch mit der Polizei

Die ISG setzt dabei auf Sponsoren, die ihr Engagement unterstützen. Schließlich engagieren sich deren Vorstandsmitglieder ehrenamtlich, um das Bahnhofsviertel mit seinem vielfältigen Bild als attraktives Einfallstor zur Innenstadt erscheinen zu lassen. Was nicht zuletzt auch ihrem Vorgänger von und zur Mühlen sowie dem Ehrenvorsitzenden Peter Cremer zu verdanken ist, wie Deutschländer betonte.

Bei ihrer Begrüßung hob die neue ISG-Chefin auch den „guten Austausch zur Polizei“ hervor, was deren Präsidentin Alexandra Dorndorf unter den rund 80 Gästen des Sommerfestes sichtlich gerne hörte. Schließlich gibt es angesichts der großen Themen im Viertel wie Verkehr und Kriminalität immer wieder Gesprächsbedarf zwischen den Beteiligten.

Als guter Partner der Stadt

Als „zuverlässigen, mitdenkenden Partner der Stadt Münster“ bezeichnete Bürgermeisterin Angela Stähler bei ihrem Grußwort die ISG Bahnhofsviertel. Innenstadtentwicklung und Quartiersmanagement seien ganz wichtige Themen.

Ein weiteres Thema liegt ISG-Chefin Deutschländer mit Blick auf 2023 am Herzen: Bei den Special Olympics World Games in Deutschland ist Münster eine der sogenannten Host-Town-Städte. Dort sollen Athleten das Gastgeber-Land kennenlern – die ISG will mithelfen, um Münster von der besten Seite zu zeigen.

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