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Taucher machen im Zoo-Kanal den Weg frei

Neuer Wasserbus „Solaaris“ ist zu breit

Münster

Wie ein isländischer Geysir blubberte der Zoo-Kanal in der Nähe der Gepard-Anlage im Allwetterzoo Münster. Rauchschwaden waberten über die Wasseroberfläche, dann erschien ein gelber Helm – der Bautaucher hatte wieder ein paar Zentimeter geschafft. Rund 40 Meter Spundwand mussten beseitigt werden, damit der neue Aasee-Wasserbus „Solaaris“ die Kurve kriegt und in den Zoo-Hafen einlaufen kann. Das Passagierschiff, das Karfreitag seinen Betrieb auf dem Aasee aufnimmt, ist etwas breiter und höher als sein Vorgänger, die „Prof. Landois“. Außerdem wird der Zugang zur Anlegestelle barrierefrei ausgebaut.

wn

Zuvor waren per Bagger jede Menge Steine von der Uferböschung entfernt worden, um die Spundwand freizulegen. Die konnte nur mit Hilfe der Spezialisten aus Duisburg entfernt werden, die dafür unter Wasser schweißen mussten. Für die Taucher, die üblicherweise auf Baustellen oder in Häfen arbeiten, war es der erste Einsatz in einem Zoo. Die für die Jungfernfahrt der „Solaaris“ erforderlichen Arbeiten im Zoo-Kanal wurden vom Tiefbauamt der Stadt Münster koordiniert.

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