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Restaurant wird umgebaut

Neues Feuer für die „Düesberg Klause“

Münster

In der "Düesberg Klause" hat schon der frühere Staatspräsident Michail Gorbatschow mal  ein Pils getrunken. Jetzt wird die bekannte Theke verschwinden. Das neue Restaurant ist jedoch ein bereits gut bekanntes.

Von Ralf Repöhler

Die „Düesberg Klause“ wird zu einem Flammkuchen-Restaurant umgebaut. Foto: Oliver Werner

Ob Michail Gorbatschow wohl Flammkuchen mag? Wir wissen es nicht. Wir wissen aber alle, dass er die „Düesberg Klause“ kennt. Am 22. September 1992 prostete er sich an der Theke mit Bundesminister Jürgen W. Möllemann (Münster) in damals Wilhelm Hölschers Kneipe zu. Und WDR-Urgestein Manfred Erdenberger stand mit dem Mikrofon daneben. Das Zeitungsbild vom frisch gezapften Pils und ehemaligen Staatspräsidenten der Sowjetunion machte die „Düse“ weit über Münster hinaus bekannt. Auch der ewige Außenminister Genscher und „Kaiser“ Franz Beckenbauer waren dort mal zu Gast. Doch die Zeiten sind lange vorbei: Im Sommer bekommt die „Düesberg Klause“, nach vielen Wechseln in der jüngeren Vergangenheit, einen neuen Pächter: Jana Kassens, die das „Le Feu“ (Das Feuer) am Schlossplatz betreibt, hat die Traditionsgaststätte langfristig von Getränke Dreyer gepachtet und eröffnet dort Mitte August ein weiteres Flammkuchen-Restaurant mit 70 Sitzplätzen.

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