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Neujahrsempfang der Bezirksregierung

„Müssen den Krisenmodus überwinden“

Münster

Die vergangenen drei Jahre waren geprägt von Krisen. Erst war es Corona, jetzt ist es der Krieg in der Ukraine. „Krisen dürfen nicht das neue Normal werden“, sagte Regierungspräsident Andreas Bothe beim Neujahrsempfang seiner Behörde.

Regierungspräsident Andreas Bothe (r.) mit Sternsingern und Schornsteinfegern beim Neujahrsempfang. Foto: Bezirksregierung Münster

Etwas mehr als 100 Tage ist Andreas Bothe nun Regierungspräsident in Münster. Als solcher war er am Dienstag erstmals Gastgeber des traditionellen Neujahrsempfangs seiner Behörde, zu dem wieder rund 200 Gäste erschienen waren. Die forderte der 56 Jahre alte Behördenleiter in seiner Ansprache auf, sich von den zahlreichen Krisen und Herausforderungen nicht den Blick auf die Zukunft verstellen zu lassen: „Wir müssen den Krisenmodus überwinden, denn die Zukunft ist nichts, was man lediglich bewältigen darf. Wir alle sind dafür verantwortlich, sie zu gestalten“, sagte er.

Als Beispiele für gemeinsame Erfolge in der Region nannte der Regierungspräsident unter anderem die Planung der „Internationalen Gartenausstellung 2027“ in der Emscher-Lippe-Region, den Ausbau der erneuerbaren Energien im Regionalplan und die deutlich gestiegene Resilienz gegenüber Klimaereignissen und Mangellagen. Ob Vorfälle wie die Schneekatastrophe 2005 oder das Münster-Hochwasser 2014: „Wir sind deutlich krisenfester geworden“, betonte Bothe.

Als gemeinsame Aufgaben, die die Bezirksregierung mit Priorität angehe, nannte er die Gestaltung der Mobilität von morgen, eine bedarfsgerechte Krankenhausplanung und eine Schulentwicklungsplanung, die stärker regionale Gesichtspunkte berücksichtige. Eine gute Basis dafür sei: „Wir haben heute 1000 Lehrkräfte mehr an den Schulen in unserem Regierungsbezirk als noch vor vier Jahren.“ Zudem werde die Bezirksregierung Münster gemeinsam mit Arnsberg und Detmold die Sichtbarkeit Westfalens in der Landeshauptstadt Düsseldorf erhöhen.

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