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Alzheimer-Gesellschaft Münster verabschiedet Beate Nieding

Niemals geht man so ganz

Münster

Zeit, danke zu sagen: Die Alzheimer Gesellschaft verabschiedet mit Beate Nieding eine prägende Figur des Vereins. Doch nach 20 Jahren ist Schluss – zumindest theoretisch...

Pjer Biederstädt

Die Alzheimer-Gesellschaft Münster dankt Beate Nieding (3.v.l.) für 20 Jahre Tatkraft (v.l.): Dr. Tilman Fey, Aaron Schrade, Maria Sroka, Dr. Elisabeth Philipp-Metzen und Ludger König. Foto: Pjer Biederstädt

Die Alzheimer-Gesellschaft Münster hat am Mittwoch Beate Nieding verabschiedet. 20 Jahre prägte sie den Verein und leitete die Geschäftsstelle. „Sie war als erste niedrigschwellige Anlaufstelle immer sehr wichtig für die Angehörigen von Alzheimer-Patienten“, sagte der Vorsitzende Dr. Tilman Fey bei der offiziellen Verabschiedung.

Neben der Organisation von Veranstaltungen und dem „Bürokram“, wie sie sagt, sei ihr die Beratung der Angehörigen immer das Wichtigste gewesen. Fey betonte, dass Nieding extrem gut vernetzt sei und immer wisse, wer in welcher Situation die richtige Hilfe bieten könne. Nieding ergänzt: „Manchmal reicht es aber auch, einfach gut zuzuhören.“ Weil ihr der Job so viel Spaß gemacht hat, bleibt sie dem Verein auch im Ruhestand erhalten. Ehrenamtlich führt sie die Beratung fort, außerdem rückt sie in den Vorstand auf.

Ihr Nachfolger Aaron Schrade ist bereits im Amt. Als erste Amtshandlung hat er das „Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe“ auf die Beine gestellt, das pflegende Angehörige entlasten soll.

Die Alzheimer-Gesellschaft Münster ist eine Selbsthilfeorganisation, die sich für die Verbesserung der Situation von Demen­zerkrankten und deren Familien einsetzt. 1988 gegründet, ist sie die drittälteste regionale Alzheimer-Gesellschaft in Deutschland.

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