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Zweites Vainstream-Wochenende

Noch mehr Rock, Punk und Euphorie am Hawerkamp

Münster

Am Samstag steigt das zweite Vainstream Rockfest. Erwartet werden einige Bands, deren Auftritte – so unsere Prognose – alle Gigs des ersten Wochenendes in den Schatten stellen werden.

Von Björn Meyer

Schon am ersten Wochenende herrschte unter den Vainstream-Besuchern eine ausgesprochen ausgelassene Stimmung Foto: Oliver Werner

Glückliche Fans und Musiker: Das erste Vainstream-Wochenende war ein voller Erfolg, oder wie es Festivaldirektor Tom Naber ausdrückt: „Das war Bombe.“ Also am Samstag, wenn erstmals in der Geschichte des Festivals ein zweites Wochen­ende ansteht, alles noch mal auf Anfang? Nicht ganz, denn „Weekend two“ wird sich vom ersten Wochenende in mindestens zwei Punkten unterscheiden.

Zum einen, weil Veranstalter Kingstar Music für das zweite, später geplante Wochenende deutlich weniger Fans erwartet. Nicht zuletzt, weil für das erste Wochenende, an dem das Vainstream eine ausverkaufte Rekordkulisse von 18 000 Besuchern verzeichnete, schon vor der Pandemie Tickets verkauft worden waren und die Konkurrenz im Umland in dieser Woche zudem groß ist. Am Samstag (2. Juli) erwartet Kingstar daher etwa 10 000 Besucher, zuzüglich die, die sich kurzfristig entscheiden.

Madsen macht plötzlich Punk

Was sich zudem vom ersten Wochenende unterscheidet ist – natürlich – das Line-up. Dabei werden etwas weniger Bands spielen – mit längeren Auftritten –, sodass das Treiben am Hawerkamp erst um 11.30 Uhr beginnen wird. Was dann kommt, hat es allerdings in sich, denn nicht nur die britische Metal-Band Bullet for My Valentine hat viele Anhänger, mit den Broilers kommt als Headliner eine Band, die auf ihrer diesjährigen Open-Air-Tour schon alleine ganze Areale füllt. Unter den insgesamt 21 Acts, die an dem Tag auftreten, sind neben Alligatoah – der schon traditionelle Ausreißer-Act – auch Madsen, eine von Deutschlands vielleicht unterschätztesten Live-Bands, die statt mit dem gewohnten Indierock zuletzt mit einer auch textlich starken Punk-Platte aufwarteten.

Fever 333 sind ein heimlicher Headliner

Ein Hauptaugenmerk sollte aber vor allem auf der Zeit zwischen 16.35 und 18.20 Uhr liegen. Dann spielen hintereinander die US-Bands Turnstile und Fever 333. Gerade Letztere, für nicht wenige so etwas wie die modernen Rage Against the Machine, sind einer der heißesten Acts des gesamten Festivalsommers. Kletterpartien auf Boxentürme und die Vorliebe von Sänger Jason Butler, sich ins Publikum zu begeben, inbegriffen.

Wichtig zudem: Auch wenn weniger Besucher erwartet werden, die Infrastruktur bleibt verglichen zum ersten, bereits gut organisierten Vainstream, unverändert.

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