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Corona-Pandemie

Notfonds der Uni sprudelt wieder

Münster

Mehr als eine halbe Million Euro konnte die Uni Münster in der ersten Hochphase der Corona-Pandemie an Studierende in finanzieller Not zahlen. Das Geld kam aus einem extra eingerichteten Notfonds. Auch jetzt sind dort bereits wieder viele Spenden eingegangen.

Karin Völker

Gemeinsamer Spendenaufruf für den Corona-Notfonds (v.l.): Hans-Bernd Wolberg (Stiftung WWU Münster), Petra Bölling (Stabsstelle Universitätsförderung), Sophie Kiko (AStA), Prof. Dr. Johannes Wessels (Rektor), Hans-Michael Wolffgang (Universitätsgesellschaft) und Matthias Schwarte (Kanzler). Foto: WWU/Thomas Mohn

Die Universität Münster hat vor rund zwei Wochen die Neuauflage des Corona-Notfonds für Studierende wiederbelebt. Der Fonds hilft Studierenden, die durch die Folgen der Pandemie, etwa durch Verlust des Nebenjobs oder finanzielle Probleme im Elternhaus in Geld-Schwierigkeiten geraten sind.

„Bereits wenige Tage nach dem erneuten Aufruf zu spenden, gingen Zahlungen in Höhe von insgesamt rund 120 000 Euro ein“, berichtet Uni-Sprecher Norbert Robers. Die Universität sei von der Großzügigkeit der Spender überwältigt. Neben vielen Einzelspendern, die einzahlten, hätten Institutionen teilweise Fünfstellige Summen für den Fonds gespendet, so Robers.

Einmalige Zahlung von 450 Euro

Studierende können aus dem Notfonds eine einmalige Zahlung von 450 Euro bekommen. Sie müssen ihre finanzielle Notlage belegen, die Auszahlung wird in Zusammenarbeit mit dem Sozialreferat des AStA geprüft. 14 aktuell gestellte Anträge seien bewilligt worden, 70 würden zurzeit geprüft. Das bisherige Prozedere dabei habe sich bewährt, so Rinbers: „Wir sind froh, dass wir auf die Notlagen schnell reagieren können.“

Insgesamt wurde seit Beginn der Pandemie über eine halbe Million Euro aus dem Notfonds an rund 900 Studierende ausgezahlt. Die einmalige Hilfe muss nicht zurückgezahlt werden.

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