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Krisenstabsleiter zur aktuellen Lage

Nur Ungeimpfte auf den Intensivstationen in Münster

Münster

Münsters Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer lobt die hohe Impfquote in Münster - und die Ärzte, die das Impftempo hoch halten. Und auch die Lage auf den Intensivstationen verdeutliche den Zusammenhang von Schutzimpfung und Krankheitsrisiko, so Heuer.

Inzwischen sind rund 78.500 Münsteranerinnen und Münsteraner "geboostert", mit nunmehr 261.300 Personen gelten insgesamt fast 83 Prozent der Bürger als vollständig geimpft. "Das ist eine im Landes- und Bundesvergleich überdurchschnittlich gute Quote, mit der die Menschen in Münster selbst entscheidend dafür sorgen, sich und andere zu schützen", sagte Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer in einer städtischen Pressemitteilung.

Mit 31.000 Impfungen seien in der vergangenen Woche sogar mehr Menschen als jemals zuvor in Münster im Zuge der Corona-Impfkampagne geimpft worden. Heuer: "Der weit überwiegende Teil davon wurde in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte geimpft, die die Schutzimpfung vehement nach vorne bringen: Die Zahlen dokumentieren eine enorme Leistung der münsterischen Praxen."

Nur Ungeimpfte auf den Intensivstationen in Münster

Seit einer Woche leicht abnehmend ist die Zahl der Corona-Patienten in den hiesigen Krankenhäusern. Aktuell werden dort 27 an Corona erkrankte Personen versorgt, davon zehn intensivmedizinisch. Keiner dieser Intensivpatienten stammt aus Münster und alle Betroffenen sind ungeimpft.

Heuer: "Dieser Umstand verweist noch einmal eindrücklich auf den klaren Zusammenhang von Schutzimpfung und Krankheitsrisiko. Die Impfung ist das entscheidende Instrument zum Schutz der Menschen und sie ist auch notwendig, um die dringende Versorgung von Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern jenseits von Corona sicherzustellen. Ein Aspekt, der zunehmend an Bedeutung gewinnt."

Kaum Widerstände gegen Maskenpflicht in der Innenstadt

Die Maskenpflicht, die in Münster inzwischen in der Innenstadt und damit auch auf den Weihnachtsmärkten gilt, werde "als Standard akzeptiert", so Heuer. Kommunaler Ordnungsdienst und Polizei registrieren kaum Widerstände dagegen. 

Heuer erinnert daran, dass der Zutritt zu öffentlichen Angeboten wie etwa Ladengeschäfte nach Vorgaben des Landes bis auf wenige Ausnahmen nur noch für Geimpfte und Genesene gestattet ist (2G-Regel). Zu den Ausnahmen gehören der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkten und Futtermittelmärkte.

Wolfgang Heuer

Heuer steht hinter diesen landesseitigen Verschärfungen: "Es ist richtig, geimpfte Menschen besonders zu schützen. Ein unangemessen sorgloser Umgang mit dieser sehr gefährlichen Pandemie kann hingegen nicht hingenommen werden."

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