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CDU stellt „Münster-Mobilität 2025“ vor

„Oberzentrum muss erreichbar bleiben“

Münster

An der Verkehrspolitik scheiden sich die Geister. Die CDU hat bei ihrer Haushaltsklausur jetzt einen Entwurf für eine „Münster-Mobilität 2025“ aufgestellt. Der Tenor: Alle Wege führen nach Münster.

Das Ratsbündnis setzt auf die Sperrung bestimmter Straßen für den Autoverkehr, die CDU warnt davor, den Autoverkehr auszugrenzen. Foto: Oliver Werner

Die CDU will eine „strategische Verkehrspolitik für Münster“ und wendet sich gegen die „kleinteiligen und überfallartigen Ansätze von Grünen, SPD und Volt“: Auf ihrer Haushaltsklausurtagung hat die CDU-Fraktion am Wochenende den Antrag für eine „Münster-Mobilität 2025“ verabschiedet.

Der Rat soll sich dazu bekennen, dass das Oberzentrum Münster für seine Stadtteile und die Region mit allen Verkehrsträgern erreichbar bleibt und die Münsterland-S-Bahn mit hoher Priorität vorangetrieben werden muss, heißt es in einer Pressemitteilung.

Erstmal Alternativen stärken

Alternative Angebote zum Auto sollen erkennbar gestärkt und erst danach restriktive Maßnahmen zum motorisierten Individualverkehr in Betracht gezogen werden. Die von den Linksparteien beabsichtigte Straßensperrung des Bülts, der Königsstraße, der Bahnhofstraße und die Schließung des Parkhauses Münster-Arkaden sollen nicht weiterverfolgt werden. „Die Öffentlichkeit, vor allem Anlieger und Unternehmen, müssen an allen Maßnahmen beteiligt sein“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Weber.

  • Dagegen will die CDU ein Maßnahmenbündel, das bis 2025 umgesetzt werden soll:
  • stadtweite Einführung des Kleinbussystems „Loop“
  • Einführung eines innerstädtischen Metrobus­systems / Schnellbuslinien
  • Stärkung der Schnellbuslinien aus dem Münsterland in Abstimmung mit den Münsterland-Kreisen und Partnern in der Verkehrsgemeinschaft Münsterland sowie dem ZVM
  • Stärkung der Schnellbuslinien aus dem Münsterland in Abstimmung mit den Münsterland-Kreisen und Partnern in der Verkehrsgemeinschaft Münsterland sowie dem ZVM
  • Einführung einer Moabilitätsflatrate inklusive Bike und Scooter, ÖPNV-Nutzung und Carsharing
  • Realisierung eines Fahrradverleihsystems
  • Stärkung und Ausbau von Park-and-Ride-Angeboten
  • Zufahrtsteuerung zum Parkhaus Münster-Arkaden in Höhe des Marienplatzes an der Königsstraße
  • Vorantreiben des Umbaus der „Spinne“ (A 43 / Umgehungsstraße) mit Bus­sonderspur
  • beschleunigter Ausbau der Velorouten, damit deren Ausbau bis 2025 abgeschlossen werden kann.
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