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Neue Corona-Maßnahmen

Omikron beschert wenige schwere Fälle

Münster

Die explodierenden Infektionszahlen durch die Omikron-Variante sind derzeit entkoppelt von der Versorgung von Covid-Patienten im Krankenhaus. Seit Freitag gelten neue Regeln für Bistros und Mensen des Studierendenwerks.

Von Karin Höller

In sechs Wochen wurden in der Impfstelle „Jovel“ 25.000 Corona-Impfungen verabreicht.   Foto: Oliver Werner

Im Gegensatz zu den explodierenden Infektionszahlen sinkt die Zahl der in Münster stationär behandelten Coronapatienten. „Wir gehen derzeit davon aus, dass die Krankheitsverläufe im Infektionsfall nicht zuletzt aufgrund der hohen Impfquote in Münster deutlich milder ausfallen als noch vor einem Jahr“, erklärt Gesundheitsamtsleiter Dr. Norbert Schulze Kalthoff, der allerdings von einer Momentaufnahme spricht. Am Freitag wurden nach Angaben der Stadt 31 Coronapatienten in Krankenhäusern behandelt.

Ein Großteil der derzeit Infizierten in Münster sei vollständig geimpft, geboostert oder bereits genesen. In der städtischen Impfstelle Jovel beispielsweise machen Boosterimpfungen mit 80 Prozent den größten Anteil der seit dem 1. Dezember verabreichten 25.000 Impfungen aus, erklärt Peter Alsbach vom ASB. „Darüber hinaus haben wir bislang rund 2700 Erstimpfungen vorgenommen.“ Den größten Anteil habe bislang die Impfgruppe der über 30-Jährigen mit rund 17.000 Impfungen.

Lockerungen für Geboosterte

Die neue Coronaschutzverordnung ermöglicht seit Donnerstag Lockerungen bei der 2G-plus-Regel für Geboosterte. So ist für die Nutzung von Sporthallen und Schwimmbädern entweder ein Nachweis über die Booster-Impfung oder zusätzlich zu einem Genesenennachweis eine doppelte Impfung nachzuweisen. Alle, die nicht unter die Boosterregelung fallen, müssen zusätzlich einen aktuellen negativen Test vorzeigen. Die Stadt macht darauf aufmerksam, dass sie aus organisatorischen Gründen keine beaufsichtigten Selbsttests in den Sporthallen und Bädern anbietet.

Für den Wochenmarkt gilt laut städtischer Pressemitteilung die Pflicht zum Tragen einer mindestens medizinischen Maske zunächst bis zum 31. März, da hier auch im Winter mit einem hohem Personenaufkommen sowie einer häufigen Unterschreitung des Mindestabstands zu rechnen sei. Für den Verzehr von Speisen und Getränken kann die Maske abgesetzt werden – aber nicht im unmittelbaren Umfeld von Verzehrständen.

Mit der neuen Corona-Schutzverordnung gilt seit Freitag in den Mensen und Bistros des Studierendenwerks für externe Besucher die 2G-plus-Regelung. Die Tests können nicht vor Ort vorgenommen werden, heißt es. Für Studierende und Hochschulbedienstete gelten weiterhin die 3G-Regeln. Ab Montag (17. Januar) öffnen zwei weitere Einrichtungen des Studierendenwerks ihre Pforten, das Bistro KaBu und das Hier und Jetzt.

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