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„Hello, my Name is“ im Museum für Kunst und Kultur

Opulenter Hip-Hop im LWL-Foyer

Münster

Deutsch-arabischer Rapp, „empowernde“ Hymnen und Tanz mit Hula-Hoop-Reifen: Wenn das Hip-Hop-Projekt „Hello, my name is“ am Freitag auf die Bühne zurückkehrt, ist definitiv Abwechslung garantiert. Vermutlich genau passend zu der Bühne – denn die ist endlich wieder groß.

Im Rahmen des „Langen Freitags“ des Museums gibt es opulentes und kontrastreiches Programm, so tritt neben verschiedenen DJs auch die Tanzformation „Hoopsala“ aus Münster auf. Foto: Micha Richter

Nach viel zu langer Pause kehrt das münsterische Hip-Hop-Projekt „Hello, my name is“ zurück auf die Bühne und lädt am Freitag (8. Oktober) ab 19 Uhr ins LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz ein.

Nach einer Reihe von eher ungewöhnlichen Orten, etwa im Theater im Pumpenhaus oder dem Schlossgarten, folgt nun eine ganz besondere Location: das Foyer des LWL-Museums. Im Rahmen des monatlichen „Langen Freitags“ gibt es laut Ankündigung ein opulentes und kontrastreiches Programm mit verschiedenen DJs.

Hula-Hoop – nur modern

Auch die Tanzformation Hoopsala aus Münster tritt auf. Hoopsala verbindet den altbekannten Hula-Hoop-Reifen mit modernem Tanz und Musik und schafft so eine unverwechselbare und begeisternde Show, versprechen die Veranstalter.

Als musikalische Mainacts kommen „Mujo“, der bereits bei einer Videoproduktion im Frühjahr im LWL-Museum zu Gast war, und mit seinen persönlichen Songs einen tiefen Eindruck hinterließ. 2018 trat Mujo das erste Mal im Schlossgarten bei „Hello, my Name is“ auf die Bühne und nun ist er Teil der HMNI-Foyer-Sessions.

Erst vor drei Jahren Deutsch gelernt

Diese Geschichte wird umso eindrücklicher vor dem Hintergrund, dass er erst vor drei Jahren die deutsche Sprache lernte. Der bilinguale Rapper thematisiert seine Flucht aus dem Bürgerkriegsland Syrien in deutscher Sprache, um dann über das „Ankommen“ in Deutschland auf Arabisch fortzufahren.

Neu dabei ist die Münsteranerin Skuff Barbie, die gekonnt mit altbekannten Erwartungshaltungen bricht und mit ihrer einzigartigen Stimme sowie eindrucksvollen Präsenz unverwechselbare Konzerte gibt. Mit der roten Peperoni als ihr Markenzeichen liefert sie „em­powernde“ Hymnen für mehr (Selbst-)Akzeptanz, heißt es weiter.

Virtuose Zusätze aus Jazz, Funk und Soul

Als Tochter einer Familie aus dem afrohispanischen Äquatorialguinea will Skuffi sich selbst ausleben und ihre Kultur zelebrieren können. Mit ihrer 2020er-Single „Rohdiamant“ brachte sie bereits auf den Punkt, welch immenses Potenzial in ihr schlummert. Abgerundet wird das Ganze von der vierköpfigen Band um den Kopf Baronski, die alle Auftritte instrumentell interpretieren und virtuose Zusätze aus Jazz, Funk und Soul liefern.

Die Veranstaltung im LWL-Museum für Kunst und Kultur beginnt um 18 Uhr (mit den DJs AT und Kami sowie Hoopsala), die Konzerte um 20 Uhr (Konzertblock 1 mit Mujo und Open Mic ab 20.30 Uhr; Konzertblock 2 mit Skuff Barbie ab 22.30 Uhr). Der Eintritt ist frei. Es gelten die 3G-Regeln.

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