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Sparkassen-Opti-Cup auf dem Aasee

Ostwind für die Nachwuchssegler

Münster

Mit sechs bis acht Jahren souverän bei steifer Brise an der Pinne: Beim Sparkassen-Opti-Cup zeigten die Kinder in ihren Optimisten auf dem Aasee, was sie gelernt haben und lieferten sich ein spannendes Rennen.

Von Wolfram Linke

Quer über den Aasee segelte der Nachwuchs am Sonntag und kämpfte dabei um die ersten Plätze beim Opti-Cup der Segelschule Overschmidt, des Segelcubs Münster und der Sparkasse Münsterland-Ost. Foto: Wolfram Linke

„Ostwind, das ist optimal“, freut sich Peter Overschmidt. Gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden des Segelclubs Münster (SCM), Matthias Unger, überwacht der Inhaber der gleichnamigen Yachtschule am Aasee den Start zum zehnten Opti-Cup für den segelbegeisterten Nachwuchs ab sechs Jahren. „Die Starter sind unterteilt in Anfänger und Fortgeschrittene“, erläutern beide das Prozedere.

Insgesamt gibt es drei Rennen, jeweils zwischen 30 und 45 Minuten lang. Dank der steifen Brise preschen die jungen Seglerinnen und Segler in insgesamt 60 kleinen Booten (Optimisten) von roter Boje zu roter Boje quer über Münster Vorzeigegewässer. „Ursprünglich hatten wir die Idee, die Kinder zwischen sechs und 13 Jahren nach dem Segeltraining, das immer in den Sommerferien über eine Woche läuft, zum Saisonabschluss noch mal eine Regatta segeln zu lassen“, erläutert Overschmidt die Intention. Eine Idee, die auch die Sparkasse Münsterland Ost überzeugte, und seitdem sitzt sie gemeinsam mit der Yachtschule und dem SCM mit im Boot.

Kinderregatta hat Tradition

„Für die Kinder ist das ein tolles Segelerlebnis und bietet den sechs- bis achtjährigen Anfängern außerdem die Möglichkeit, danach in die Fortgeschrittenengruppe zu rutschen“, nennt Unger einen weiteren Grund für die mittlerweile traditionelle Regatta.

Dann kommt Unruhe auf, die Opti-Segler formieren sich zum Start. Zahlreiche Eltern stehen am Rand des Gewässers, um ihren Nachwuchs anzufeuern. Das Startsignal ertönt und los geht‘s durch die nun aufpeitschende Gischt, gut bewacht von sechs Booten, darunter auch die DLRG. Nach nur einer Woche Unterricht legen die jungen Segler bereits eine erstaunliche Souveränität an den Tag, lenken ihre Optimisten professionell durchs Wasser und lassen sich nicht aufhalten. Bei allem Ehrgeiz, der Spaß steht ganz offensichtlich im Vordergrund, und deshalb gibt‘s in der Mittagspause bei Grillwurst und Brötchen auch keine langen Gesichter.

Am Nachmittag wird es richtig spannend: Die Siegerehrung steht auf dem Programm, und dazu haben die Veranstalter eigens ein Siegertreppchen aufgebaut. Die Gewinner nehmen strahlend ihre schönen Pokale in Empfang – aufs Sektspritzen aus der großen Pulle wird bei der Jugend allerdings verzichtet – die Kinder freuen sich trotzdem riesig, diesen schönen und unvergesslichen Erfolg am Ende eines langen Tages mit nach Hause nehmen zu können.

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