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Landeswettbewerb „Mobil.NRW“

Stadt hofft auf Millionenförderung für Parkhaus

Münster

Die Stadt Münster legt für ein zentrales Parkhaus, in dem Tausende Fahrradstellplätze entstehen sollen, ein umfassendes Konzept vor und darf sich nun Hoffnungen auf eine Landesförderung machen.

 

So könnte das Parkhaus an der Bremer Straße, für das es ein besonderes Konzept gibt, einmal aussehen. Foto: Stadt Münster

Die Stadt Münster hat sich mit dem Projekt „Münster Mobility Hub“ um die Teilnahme an der zweiten Stufe des Landeswettbewerbs „Mobil.NRW – Mobilität in lebenswerten Städten“ beworben. Damit ist der „Münster Mobility Hub“ eines von zehn weiteren Projekten aus ganz Nordrhein-Westfalen, die eine Fachjury aus insgesamt 29 Bewerbungen für die nächste Runde ausgewählt hat. Die finale Entscheidung im Wettbewerb erfolgt im Februar 2022. Die besten Ideen für eine bessere Mobilität fördert das Land insgesamt mit rund 100 Millionen Euro.  

Der Projektbeitrag besteht aus mehreren Bausteinen. Insbesondere für Radfahrende solle es leichter werden, den Bahnhof zu erreichen und das Rad dort abzustellen, teilt die Stadt mit. So soll das Parkhaus Bremer Platz zu einer modernen Mobilstation (“Mobility Hub“) mit zahlreichen Mobilitätsangeboten umgebaut werden. Dadurch solle der Umstieg zwischen den unterschiedlichen Verkehrsträgern deutlich komfortabler und leichter gemacht werden. Mit dem Ausbau der Schillerstraße und der „kleinen Bremer Straße“ zu einer Fahrradstraße 2.0 verbessere sich die Anbindung des Hauptbahnhofs an die Veloroute 11 Everswinkel-Münster und schließe eine bislang noch bestehende Lücke zum Stadtzentrum.

Platz für 3000 Fahrräder

Durch ein neu gestaltetes Ticketingmodell solle damit vor allem das kurzzeitige Parken am Bahnhof attraktiver sein.  „Wir freuen uns sehr, dass wir durch den Landeswettbewerb die Chance bekommen, ein solch zukunftsweisendes Projekt für Münster weiterentwickeln zu können“, erklärt Stadtbaurat Robin Denstorff.   „Nun gilt es, diese Idee weiter zu konkretisieren und in eine konkrete Planung zu überführen. Insbesondere der Radverkehr wird hiervon profitieren“, so Denstorff.  

Das Herzstück des „Mobility Hub“ bildet ein Fahrradparkhaus, das auf zwei bis drei Ebenen sichere Abstellmöglichkeiten für rund 3000 Fahrräder bieten soll. „Ganz nach dem Vorbild niederländischer Fahrradparkhäuser sollen die Ebenen getrennt vom Autoverkehr, entweder fahrend über eine Rampe mit sanfter Steigung oder über Großraumaufzüge erreichbar sein“, führt Max Stewen, Projektleiter im städtischen Fahrradbüro, den Nutzerkomfort für Radfahrende aus. Ergänzt werden soll das Angebot durch eine Quartiersgarage, die den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Geschäftsleuten aus dem angrenzenden Viertel zur Verfügung stehen wird. Möglich wird dieses umfassende Angebot durch einen umfassenden Umbau des bestehenden Parkhauses und eine Aufstockung um zwei Stockwerke.

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