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Anträge im Rat

Parteien planen die Zukunft der Innenstadt

Münster

Grüne, Volt und CDU – derzeit widmen sich gleich mehrere Anträge der Zukunft von Münsters Innenstadt und den Stadtteilzentren. Die Ansätze sind unterschiedlich, die Überzeugung, dass eine Veränderung unausweichlich ist, eint die Politik derweil.

Dirk Anger

Experten rechnen damit, dass sich die Nutzung in den Stadt- und Stadtteilzentren verändern wird. Foto: Oliver Werner

Schon vor der Corona-Krise hat der Online-Handel den Einzelhändlern in der Innenstadt zugesetzt. Wie geht es nach dem zweiten Lockdown in der City weiter? Was muss getan werden, damit Münsters Altstadt eine lebendige Zukunft hat? Unterschiedliche politische Ansätze von der CDU-Ratsfraktion sowie von Grünen gemeinsam mit Volt liegen dazu aktuell vor.

Zur Stärkung des Einzelhandels in der Innenstadt und den Stadtteilzentren fordert die CDU die Verwaltung auf, Maßnahmen zu benennen, die die Aufenthaltsqualität verbessern – etwa mehr Begrünung, um dem Klimawandel Rechnung zu tragen. Auch die Neuaufteilung des Straßen des Straßenraums und veränderte Verkehrsführungen zählen dazu. Auch der Rückbau von Parkraum etwa auf Königsstraße, Verspoel und Ägidiistraße wird von der CDU zur Verkehrsreduzierung ins Spiel gebracht.

Digitalisierung in der Stadt vorantreiben

Ein weiterer Antrag, an dem CDU-Wirtschaftspolitiker Dr. Ulrich Möllenhoff mitgearbeitet hat, will die Digitalisierung in der Innenstadt vorantreiben. Unter dem Stichwort Smart City sollen die Kunden ihren Besuch in der Innenstadt besser im Voraus planen können unter Nutzung von digitalen Medien bei der Anreise oder beim Transport der erworbenen Produkte.

Grüne und Volt wollen am am Mittwoch einen Antrag in den Hauptausschuss einbringen, der die Verwaltung beauftragen soll, „den derzeitigen Zustand der Innenstadt und der Stadtteilzentren zu erfassen, Entwicklungen durch Strukturwandel und durch verändertes Konsumverhalten aufzuzeigen und Vorschläge für eine zukunftsweisende Entwicklung der Zentren vorzulegen.“ Gleich elf verschiedene Prüfaufträge haben die Antragssteller der Stadt dabei ins Stammbuch geschrieben.

Handwerk, Schulen und Kitas in der Innenstadt

Es stelle sich die Frage, wie man langfristig mit der zu erwartenden Transformation umgehe, so Anne Herbermann (Grüne). Für eine genauere Einschätzung aber bedürfe es mehr Informationen und Daten – genau diese lägen aber nicht vor. Handwerk, Schulen, Kitas – all das soll nach Vorstellungen der Grünen und Volt zur Frequenzbelebung in die Innenstadt rücken. Auch die Stadtteilzentren sollen in diesem Zuge in den Fokus geraten. Grünen und Volt schwebt bei der zukünftigen Gestaltung „breite Partizipation“ der Bürger vor.

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