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Virtuelle Zeremonie 

Partnerstädte Rishon LeZion und Münster im Gedenken vereint

Münster

Münsters israelische Partnerstadt Rishon LeZion eine virtuelle Gedenkzeremonie für ihre Partnerstädte veranstaltet. Daran nahmen auch Schülerinnen und Schüler teil.

Screenshot der virtuellen Gedenkzeremonie Rishon LeZions, an der auch Münster als Partnerstadt teilnahm.  Foto: Stadt Münster

Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus veranstalteten die Jugendabteilung und die Abteilung für internationale Beziehungen der Stadt Rishon LeZion eine virtuelle Gedenkzeremonie für ihre Partnerstädte, an der auch Münster aktiv mitwirkte. Das teilt die Stadt mit.

Oberbürgermeister Markus Lewe richtete am 27. Januar eine Grußbotschaft an Münsters israelische Partnerstadt. Bürgermeister Klaus Rosenau, Schülerinnen und Schüler der Friedensschule, Mitglieder des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Münster sowie Vertreterinnen des Büros Internationales nahmen an der Veranstaltung teil.

Die Schüler und Schülerinnen aus Münster lasen während der virtuellen Zeremonie ein Gedicht vor; auch Schülerinnen und Schüler anderer Partnerstädte Rishon LeZions wie Debrecen, Krasnodar, Lublin, Kharkiv oder Nimes beteiligten sich. Besonders der Beitrag der Zeitzeugin Rose Lipszyc beeindruckte.

Informationen zur Städtepartnerschaft Münster – Rishon LeZion: www.stadt-muenster.de/international

Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus wurde ein Kranz am Zwinger niedergelegt. Foto: Stadt Münster/MEIKE REINERS FOTOGRAFIE

Auch in Münster wurde der Opfer der Nationalsozialisten gedacht. Vertreter der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster (CJZ), der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Münster, Oberbürgermeister Markus Lewe und der polnische Generalkonsul Jakub Wawrzyniak legten einen Kranz nieder.

Im kleinen Kreis kamen sie am Zwinger zusammen, Anlass gab der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen zum 77. Mal.

„Es ist unsere Pflicht und Verantwortung, niemals zuzulassen, dass die Gräueltaten der Nationalsozialisten in Vergessenheit geraten. Wo immer es möglich ist, müssen wir Erinnerungsarbeit vor allem für die und mit den jüngeren Generationen anbieten. Gerade jetzt, wo antisemitische Gedanken und Handlungen entsetzlicherweise wieder in unserer Gesellschaft sichtbar werden“, sagte Oberbürgermeister Markus Lewe.

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