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Zukunftspreis für münsterisches Gymnasium

Paulinum auf dem Olymp

Münster

Das Gymnasium Paulinum ist seit Donnerstag Träger des von der Kulturstiftung der Länder und der „Deutsche Bank Stiftung“ verliehenen Zukunftspreises „Der Olymp“ für Kulturbildung 2017. Die Auszeichnung für vorbildliche Kulturvermittlung ist mit 5000 Euro dotiert.

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Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums Paulinum Münster sowie die Laudatorin Tamara Schmidt bei der Zukunftspreisverleihung in Berlin in der Kategorie „Kulturelles Schulprofil“. Foto: Stefan Gloede

Struktur hemmt Kreativität? Im Gymnasium Paulinum in Münster weiß man es besser: Auf breiter Front hat die Schule ihr kulturelles Angebot neu organisiert und so ein stabiles Fundament für den künstlerisch-musischen Schwerpunkt gebaut. Weiter heißt es in einer Pressemitteilung: Das stolze kulturelle Portfolio des Paulinums beinhaltet Weihnachtskonzerte mit mehr als 300 Mitwirkenden, ausgezeichnete Theatergroßprojekte und regelmäßig wechselnde Ausstellungen. Dank klarer Zuständigkeiten, speziell geförderter Stellen für die Teilbereiche Kunst, Chöre und darstellendes Spiel sowie Kooperationen mit lokalen Kultureinrichtungen floriert das zuvor eher isolierte und vernachlässigte kulturelle Angebot für die Schüler der ältesten Schule Deutschlands jetzt wieder.

Die Wettbewerbs-Jury lobt den Olymp-Gewinner: „Im Zuge einer systemischen Neuorientierung in den zurückliegenden Jahren ist es nun gelungen, die kulturelle Bildung auch in der Struktur der Schule fest zu verankern.“

Neben dem Paulinum wurde in Berlin auch die Stadt Hannover ausgezeichnet. Sie hat gemeinsam mit Kindern ein Abo entwickelt, in dem Grundschullehrer passende Lesungen, Konzerte und Theateraufführungen für ihre Klassen finden, heißt es in einer Pressemitteilung weiter.

Unter großem Beifall wurden die Gewinner am Donnerstag im Atrium der Deutschen Bank Unter den Linden in Berlin ausgezeichnet. Zuvor war das Bläserensemble des Paulinum auf der Bühne aufgetreten.

Die Pokale an die glücklichen Hauptpreisträger überreichten die Geschäftsführerin der „Deutsche Bank Stiftung“, Dr. Kristina Hasenpflug, und die Leiterin der Kulturabteilung im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Dr. Annette Schwandner. Prof. Dr. Frank Druffner, kommissarischer Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, gratulierte alle Anwesenden herzlich zur Preisverleihung.

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