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Mit dem Piepen eines Beatmungsgerätes

Pfleger und Ärzte komponieren eigene Musik

Der Ton kann für Angehörige bedrückend sein. Pfleger und Ärzte hören ihn auf den Intensivstationen täglich. Eine Crew vom Franziskus-Hospital hat jetzt mit dem Piepen eines Beatmungsgerätes Musik gemacht.

Foto: St.-Franziskus-Hospital

Mitarbeitende des St.-Franziskus-Hospitals haben zum Alarmton eines Beatmungsgerätes ein Instrumentalstück komponiert. Beatmungsgeräte sind essenzieller Bestandteil der Therapie von Covid-19-Patienten, die wegen der Schwere ihrer Erkrankung auf der Intensivstation behandelt und oftmals künstlich beatmet werden müssen. Das Piepen dieser Geräte ist nicht nur in der Corona-Pandemie ein ständiger Begleiter auf der Intensivstation. Im St.-Franziskus-Hospital hat ein Teil des Intensivpersonals einen kreativen Umgang gewählt: Sie haben das einprägsame Piepsen adaptiert und in ein Musikstück umgewandelt. Die Idee dazu hatte Caspar Engelkes, Assistenzarzt der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin. Er komponierte das nachdenklich stimmende Werk. Insgesamt haben sich sechs Ärztinnen und Ärzte, ein Pfleger und eine ehemalige Kollegin beteiligt und das Stück jeweils in ihrer Freizeit zu Hause mit ihrem Instrument gespielt und aufgenommen. Ihre musikalischen Erfahrungen reichen von einem Jahr Spielpraxis bis hin zu jahrelang erprobten Fähigkeiten. Das Video ist auf dem Youtube-Kanal und auf der Website des St.-Franziskus-Hospitals zu finden.

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