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Jugendkirche Münster setzt mit Aktion „Hoffnungsraum“ Zeichen

Postkarten, Messen und digitale Impulse

Münster

Keine gute Zeit für Hoffnung? Doch! Findet zumindest die Jugendkirche Münster und hat die Aktion „Hoffnungsraum“ ins Leben gerufen. Zum Entdecken und Mitmachen.

Johanna Tewes und Max Wenner, die das Projekt „Hoffnungsraum“ ehrenamtlich mitorganisieren, bringen ausgefüllte Hoffnungskarten in der Jugendkirche Münster an. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann

Krieg in der Ukraine, die anhaltende Pandemie, dazu kommen die persönlichen Sorgen jedes Einzelnen – nicht leicht, derzeit hoffnungsvoll zu sein. Das Team der Jugendkirche Münster setzt dem nach eigenen Angaben ein mehrwöchiges Projekt entgegen – und lädt dazu ein, sich mit Hoffnung auseinanderzusetzen.

„Hoffnungsraum“ heißt die Aktion, entwickelt von einem Team von jungen Engagierten. Bis Ostern sollen verschiedene Angebote, darunter eine Postkartenaktion, Gottesdienste und digitale Impulse, Zeichen der Hoffnung geben.

„Wir befinden uns gerade zwischen den beiden Hoffnungsfesten Weihnachten und Ostern, dazu kommt ein neues Jahr, das nicht nur Vorsätze, sondern auch Hoffnungen mit sich bringt“, begründet Max Wenner die Wahl des Oberthemas.

Harte Zeit für Jugendliche

Hoffnung als Ermutigung – für Johanna Tewes ist diese Deutung eine, die besonders in der Zeit der Corona-Pandemie wichtig war und ist. Viele Jugendliche seien noch immer eingeschränkt, könnten nicht das tun, was sie sich vorgenommen hätten.

Im Zentrum steht eine Postkartenaktion. Die Teilnehmenden können zwischen fünf Motiven mit fünf verschiedenen Fragen wählen. Schulklassen, Firmgruppen und Einzelpersonen sind eingeladen, sie zu beschriften und ihre Hoffnungen mitzuteilen. Sie liegen in der Jugendkirche aus oder können auf Anfrage zugeschickt werden. Alle Postkarten werden in der Kirche aufgehängt.

Jugendliche, auch Schülerinnen und Schüler sowie Firmlinge, sind eingeladen, ihre Hoffnungen auf Postkarten zu schreiben. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ladermann

Jeden Montag gibt es zudem einen digitalen Impuls auf dem Instagram-Kanal der Jugendkirche Münster. „Damit wollen wir auch diejenigen erreichen, die aufgrund der Entfernung oder aus anderen Gründen keine Möglichkeit haben, zu uns in die Jugendkirche zu kommen“, erklärt Eva Brambrink, die als pastorale Mitarbeiterin der Jugendkirche in das Projekt eingebunden ist.

Ergänzt werden die Angebote von Gottesdiensten, wie zum Beispiel am Aschermittwoch (2. März) um 19.30 Uhr in der Jugendkirche.

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