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Koalition präsentiert Haushaltspläne

60 statt 40 Millionen Euro fürs Preußen-Stadion

Münster

Gute Nachricht für den SC Preußen Münster: Die Rathaus-Koalition aus Grünen, SPD und Volt will die Mittel für den Stadion-Ausbau um 20 Millionen Euro aufstocken. Der Verein zeigt sich begeistert.

Die Debatte um den Stadion-Ausbau schwelt seit vielen Jahren. Foto: Jürgen Peperhowe

Das Ratsbündnis aus Grünen, SPD und Volt will weitere 20 Millionen Euro für den Um- und Ausbau des Preußenstadions bereitstellen. Die Arena soll vier moderne Tribünen erhalten. Fans und Spieler dürften sich damit auf einen vollständigen Ausbau freuen, betonten Vertreter der drei Parteien am Dienstag auf ihrer Haushalts-Pressekonferenz.

Der Investitionsrahmen für das Projekt wächst damit auf 60 Millionen Euro. Neben den 2018 bewilligten 40 Millionen Euro sollen in den kommenden vier Jahren jeweils fünf Millionen Euro im Haushalt bereitgestellt werden. Weitere fünf Millionen Euro sollen aus Mitteln der Stellplatzablöse in die Infrastruktur fließen.

Grünen-Fraktionschef Christoph Kattentidt sprach von einem „Knüller“, SPD-Fraktionschefin Lia Kirsch gar von einem „historischen Tag“. „Wir werden die Ausbauschritte gemeinsam mit den Fans und dem Verein vorantreiben und den Standort Berg Fidel nachhaltig weiterentwickeln“, betonte Kirsch. „Wir haben etwas geschafft, was verschiedene Koalitionen bisher nicht geschafft haben: Wir haben das Problem Preußenstadion gelöst. Jetzt wird ausgeschrieben, dann wird gebaut“, stellte Kattentidt klar.

„Flyover“ soll gestrichen werden

Im Gegenzug will die Rathauskoalition die Fahrradbrücke „Flyover“, für die zehn Millionen Euro veranschlagt waren, beerdigen. Der Neubau eines Schwimmbades im Westen soll erst in einigen Jahren realisiert werden. Auf die Frage, ob das Bad bis 2030 stehen werde, sagte Kirsch: „Das wissen wir nicht.“ Begeistert reagierte der SC Preußen.

„Die Vorschläge sind ein starkes Signal für die vollständige Umsetzung des Stadionprojektes. Ich freue mich sehr darüber, denn sie zeigen, dass der überragenden Bedeutung dieses Vorhabens nicht nur für den SC Preußen, sondern auch für die Stadt Münster und das Münsterland Rechnung getragen wird“, so Vereinspräsident Christoph Strässer. Preußen-Geschäftsführer Ole Kittner sprach von einem „Meilenstein für den Verein und den Sport im Münsterland“

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