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Projekt „Sonnenstunden“ fördert Kulturangebote für Geflüchtete

Programm verbindet ukrainische Familien

Münster

Das Projekt Sonnenstunden fördert ukrainische Geflüchtete durch Kulturangebote. Im Stadtmuseum lernten sich dadurch jetzt ukrainische Familien kennen.

Ukrainische Kinder und Jugendliche nahmen an einem Ferienprogramm im Stadtmuseum teil. Möglich machte das das Projekt „Sonnenstunden“ von der Kulturstiftung der Länder Foto: Stadtmuseum Münster

Ein Ferienprogramm im Stadtmuseum Münster hat die Grundlage für den Kontakt von geflüchteten Familien aus der Ukraine geschaffen. „Es haben sich zwischen den verschiedenen teilnehmenden Kindern und Eltern neue dauerhafte Kontakte und Verbindungen untereinander und zur Stadt Münster ergeben, und das sind die Grundlagen für eine gelungene Integration und sich hier zu Hause zu fühlen“, sagt Dr. Axel Schollmeier, stellvertretender Museumsleiter des Stadtmuseums. „Das heißt, wir haben unser Ziel erreicht.“

In den Herbstferien hatten die Kinder an dem Programm „Meine Traumstadt“ der Künstlerin Gintarė Skroblytė teilgenommen und dabei ihre neue Umgebung besser kennengelernt, ihre Vorstellung von einer Traumstadt entwickelt und diese künstlerisch gestaltet, berichtet das Stadtmuseum. Bei einem Nachtreffen vor Weihnachten waren alle kleinen Künstlerinnen und Künstler wieder dabei.

Kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche aus der Ukraine

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projekts „Sonnenstunden“ von der Kulturstiftung der Länder gefördert. Das Programm ermöglicht kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche aus der Ukraine, die nach Deutschland geflohen sind. „Sonnenstunden“ will für sie geschützte Räume schaffen, in denen sie kulturelle Angebote wahrnehmen oder selbst kreativ werden können. D

as Projekt des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster bietet seit Juni ukrainischen Familien Ablenkung durch die Beschäftigung mit Kunst. Die Förderung durch die Kulturstiftung der Länder läuft zwar zum Ende des Jahres aus. Aufgrund der großen Nachfrage verlängert das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe 2023 das Projekt.

Jeden Donnerstag bietet das Museum seit Juni den Familienworkshop an. Hier kommen ukrainische Familien zu thematisch unterschiedlichen Rundgängen mit Workshops. Das Programm wird durch eine Dolmetscherin ins Ukrainische übersetzt. Daneben fahren Kunstvermittlerinnen mit dem elektrischen Lastenrad in Geflüchtetenunterkünfte. Mit mitgebrachten Bildern und Materialien arbeiten sie dort kreativ mit den Menschen aus der Ukraine.

Auch 2023 findet der Workshop im Museum donnerstags um 16 Uhr statt. Die Teilnahme ist weiterhin kostenfrei; Anmeldungen unter

 0251/590 72 01 oder ­besucherbuero@lwl.org.

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