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Richter verliest Gutachten

Prozess gegen Drogendealer

Münster

Fünf Männer sind am Landgericht Münster wegen Drogenhandels und Waffenbesitzes angeklagt. Der dritte Prozesstag gibt Aufschluss, welche Drogen und Waffen bei den Angeklagten sichergestellt wurden – und mit welcher Qualität.

Am Landgericht wurde ein Prozess gegen ehemalige Cannabis-Produzenten und -Händler fortgesetzt. Foto: dpa

Am Donnerstag wurde der Prozess gegen fünf ehemalige Cannabis-Produzenten und -Händler am Landgericht Münster fortgesetzt.

Die angeklagten Männer zwischen 28 und 41 Jahren hatten von November 2021 bis Februar 2022 teilweise gemeinsam kiloweise mit den Drogen gehandelt. Dabei machten sie Umsätze im vierstelligen und fünfstelligen Bereich. Bereits am ersten Prozesstag gestanden sie den Handel.

Schusswaffen und ein Dolch

In der gestrigen rund einstündigen Sitzung wurden die Gutachten über die bei den Angeklagten gefundenen Drogen sowie Stich- und Schusswaffen verlesen. Laborberichte gaben zudem Informationen über Menge und Wirkungsgehalt der Marihuana- und Haschischfunde. Bei den sichergestellten Waffen handelt es sich um vier Schusswaffen, darunter zwei Druckluftgewehre, ein Federdruckgewehr und eine Repetierbüchse.

Auch ein unter das Führungsverbot fallender Dolch wurde sichergestellt. Das Gericht schlug vor, Teile der Anklage fallen zu lassen, da unter anderem einige Cannabisproben nur niedrige und daher nicht strafverfolgungslohnende Mengen an Rauschgift aufwiesen. Der Prozess wird am Freitag (16. September) im Beisein eines Sachverständigen fortgesetzt.

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