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Verfahren am Landgericht

Urteil gegen "falsche Polizisten" soll an einem Zusatztermin fallen

Münster

Als „falsche Polizisten“ sollen zwei Männer aus Münster Senioren um deren Ersparnisse gebracht haben. Am Montag wurde die Verhandlung am Landgericht fortgesetzt. Zudem wurde bekannt, wann das Urteil fallen soll.

Von Simon Beckmann

Das Verfahren gegen die beiden Münsteraner, die sich als „falsche Polizisten“ ausgegeben haben sollen, wurde am Montag fortgesetzt. Foto: Friso Gentsch

Das Verfahren, in dem zwei Männern aus Münster (36 und 38 Jahre alt) vorgeworfen wird, sich als falsche Polizisten ausgegeben und mehrere Senioren um deren Ersparnisse gebracht zu haben, ist am Montag am Landgericht fortgesetzt worden.

Nachdem sich die beiden Beschuldigten bereits beim zweiten Verhandlungstermin ausführlich zu ihren Taten geäußert hatten – vorausgegangen sein sollen stets Anrufe bei den Geschädigten von Hintermännern aus der Türkei –, wurden nun verschiedene Zeugen gehört. So war neben einem Geschädigten auch eine Freundin eines Angeklagten geladen, die von dem Drogenkonsum berichten sollte, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Zudem gab eine Ermittlungsbeamtin Einblicke in die von ihr vorgenommene Telefonauswertung. Eine weitere Zeugin sei nicht erschienen.

Urteil am 15. August erwartet

Fortgesetzt wird das Verfahren bereits am Mittwoch. Dann sollen eine weitere Zeugin sowie Gutachter gehört werden. Auch die Schlussplädoyers sollen gehalten werden, bevor an einem Zusatztermin am Montag (15. August) das Urteil erwartet wird.

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