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Enrico Kahl vor dem Landgericht

Prozess gegen Ex-Sparda-Bank-Chef geht in die Verlängerung

Münster

Seit dem 10. Februar 2022 muss sich der ehemalige Sparda-Bank-Chef Enrico Kahl für  systematischen Spesenbetrug vor dem Landgericht verantworten. Wegen Corona-Fällen stockte der Prozess immer wieder. Aber nun geht es weiter – und neue Termine wurden angesetzt.

Von Gunnar A. Pier

Ex-Sparda-Bank-Chef Enrico Kahl vor Gericht Foto: Gunnar A. Pier

Wenn nichts dazwischenkommt, geht am kommenden Montag der Prozess gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden der Sparda-Bank Münster, Enrico Kahl, und den seinerzeitigen Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Georg K. weiter. Die Staatsanwaltschaft wirft Kahl vor, in über 200 Fälle private Ausgaben als Spesen bei der Bank abgerechnet zu haben. Der Aufsichtsratsvorsitzende soll es unterlassen haben, das zu unterbinden. Weil bereits drei Verhandlungstage wegen mehrerer Corona-Fälle unter den Prozessbeteiligten abgesagt wurden, hat das Landgericht mittlerweile weitere Termine am 30. Mai, 13. Juni, 15. Juni und 11. Juli anberaumt. An den bislang fünf Verhandlungstagen zeigte sich Kahl geständig und kooperativ. Nun soll erstmals der Vorstandsvorsitzende aussagen.

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