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Vorwürfe gegen eigene Familie

Missbrauch und Vergewaltigung – Prozess wird ausgesetzt

Münster

Eine Münsteranerin erhebt vor dem Landgericht Münster schwere Vorwürfe gegen ihre Schwiegereltern, ihren Schwager – und ihren Ehemann. Doch der bestreitet die Vorwürfe. Ein schnelles Prozess-Ende wird es nicht geben.

Vor dem Landgericht mussten sich am Freitag gleich vier Angeklagte verantworten. Ehemann, Schwager und Schwiegereltern einer Münsteranerin sollen die Frau über Jahren immer wieder beleidigt, geschlagen und vergewaltigt haben. Der Prozess wurde am Nachmittag ausgesetzt und beginnt voraussichtlich im Frühjahr von vorne. Foto: Gunnar A. Pier

Geschlagen, vergewaltigt, beleidigt, mit einer Gabel gestochen: Es sind schwere Vorwürfe, die eine Frau aus Münster erhebt. Auf der Anklagebank des Landgerichts sitzen seit Freitag ihr Schwager, ihre Schwiegereltern – und als Hauptbeschuldigter ihr Ehemann. Der bestreitet beim Prozessauftakt alles – und wittert einen ganz anderen Grund für die Klage. Wenn die Vorwürfe stimmen, die der Staatsanwalt am Freitag in seiner Anklage vortrug, hatte das mutmaßliche Opfer zu Hause viele zu erdulden. Alle Beteiligten leben bis zuletzt in einem Haus in Münster.

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