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Christliche Hospizarbeit

Publikum der Aaseerenaden spendet 52.000 Euro

Münster

Spendenhilfe für die Palliativmedizin: Die Schober-Stiftung für christliche Hospizarbeit kann die vier von ihr geförderten Projekte laut Pressemitteilung mit neuen Mitteln in einer Gesamthöhe von 65.000 Euro unterstützen.

wn

Das Ärzte-Ehepaar Anna und Otmar Schober hat 2004 die Schober-Stiftung für christliche Hospizarbeit gegründet. Foto: Schober-Stiftung

52.000 Euro davon kamen anlässlich der Aaseerenaden Mitte Juli zusammen. Das privat finanzierte Musikfestival an den Aaseeterrassen bittet stets bei freiem Eintritt um Spenden des Publikums. „Dank der großzügigen Spen­derinnen und Spender können wir unser Engagement für Projekte in Münster, Emsdetten und Jerusalem ausbauen“, so die Stiftungsgründer Prof. Dr. Dr. Otmar Schober und seine Frau Dr. Anna Schober.

Entsprechend eines Vorstandsbeschlusses der Stiftung gehen 25.000 Euro an das Brückenteam am Universitätsklinikum für die psychosoziale Betreuung der Angehörigen schwerstkranker Kinder und die Finanzierung einer entsprechenden Personalstelle.

20.000 Euro erhält ein Vorhaben im von Schwester Monika Düllmann geleiteten Hospiz in Jerusalem, das schwerstkranke Patienten über verschiedene Religionen, Nationalitäten und Kulturen hinweg betreut. Das Haus Hannah in Emsdetten bekommt 10.000 Euro zur Fortsetzung seiner Musiktherapie. Mit 10. 000 Euro unterstützt die Stiftung die Palliativmedizin am UKM, ebenfalls zur Fortsetzung der musiktherapeutischen Betreuung.

Die 2004 gegründete Stiftung für christliche Hospizarbeit fördert konkrete Projekte der Hospizarbeit und der Palliativmedizin. Sie stellt den sterbenden Menschen und seine Angehörigen in den Mittelpunkt, will ihn menschlich begleiten, Leiden lindern und ihm einen Abschied in Würde ermöglichen, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung.

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