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LWL-Museum

Künstlerinnenkollektiv "Pussy Riot" spielt Konzert in Münster

Münster

Das Künstlerinnenkollektiv "Pussy Riot" gilt als weltweites Symbol der innerrussischen Opposition – und das nicht erst seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Nun spielen die Künstlerinnen ein Konzert im LWL-Museum für Kunst und Kultur.

Das Künstlerinnenkollektiv Pussy Riot spielt am Montag (5.9.) um 20 Uhr ein Konzert im LWL-Museum für Kunst und Kultur. Foto: Igor Mukhin

Es wird laut im LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz: Das Künstlerinnenkollektiv "Pussy Riot" spielt dort am heutigen Montag (5. September) ein Konzert.

Bereits im Jahr 2012 haben "Pussy Riot" durch ihre Protestaktion in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau lautstark und mit hoher Sichtbarkeit auf das zunehmend autokratisch werdende Russland aufmerksam. "Gefängnis, Arbeitslager und Hausarrest konnten die Aktivistinnen seitdem nicht davon abbringen, für die Zivilgesellschaft einzutreten", heißt es in einer Ankündigung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).

„Zeichen gegen jede Form von Krieg und Autokratie“

„Es wird mit Sicherheit kein Abend klassischer, kultureller Unterhaltung. Das Museum wird ein Ort für Protest im Rahmen politischer Kunst“, sagt Leiter des Kulturprogramms Dr. Daniel Müller Hofstede. „Mit dem Konzert von Pussy Riot setzt das LWL-Museum für Kunst und Kultur klar ein Zeichen gegen jede Form von Krieg und Autokratie.“

"Pussy Riot" sind aktuell auf Europa-Tournee. Mit Punkrock und Performance stellen sie sich unter anderem gegen Krieg und Repression.

Das "Pussy Riot"-Konzert ist bereits ausverkauft, die ersten 300 Tickets waren innerhalb weniger Tage vergriffen. Die restlichen 50 Karten wurden verlost.

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