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Bundestag

Stefan Nacke: Rededebüt zur Rentenpolitik

Münster

Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl durfte der münsterische Bundestagsabgeordnete Stefan Nacke am Freitag erstmals im Parlament reden. Eine aufregende Premiere.

Von Dirk Anger

Dr. Stefan Nacke (CDU) Foto: Werner

„Der Weg bis zum Rednerpult ist das Aufregendste“, berichtet Dr. Stefan Nacke kurz nach seiner Premiere unter dem großen Bundesadler. Sechs Monate nach der Bundestagswahl im vergangenen September hat der münsterische CDU-Abgeordnete am Freitag seine erste Rede im Parlament gehalten.

Im Rahmen der Haushaltsdebatte zum Einzelplan „Arbeit und Soziales“ ergriff der Münsteraner am Vormittag das Wort. „Alles entscheidend ist, dass man die Zeit einhält“, sagt Nacke. Sechs Minuten zum Thema Rente blieben ihm. Und er mahnte dabei, die gute alte Rentenversicherung nicht schlechtzureden.

Nacke mahnt Reformwillen an

Zugleich wies er bei seinem ersten Auftritt hinter dem Rednerpult auf notwendige Reformen hin und warf der Koalition mangelnden Eifer an dieser Stelle vor. „Auf 177 Seiten Koalitionsvertrag finde ich keine gemeinsame Idee für die Rente“, kritisierte der Münsteraner und forderte den zuständigen Bundesminister Hubertus Heil zu Nachbesserungen auf.

„Ich bin ganz zufrieden“, bilanziert Nacke auf der Rückfahrt im Zug nach Münster den Auftritt im Parlament. Und noch aus einem anderen Grund war die Woche für den Bundestagsneuling eine gute. „Am Anfang der Woche konnte ich endlich meine drei Büro-Räume beziehen.“

Einzug in neue Büros

Vorüber sind die Monate, in denen der Abgeordnete beengt mit seinen Mitarbeitern und dem Laptop auf den Knien arbeiten musste, wie er betont. In Nachbarschaft zum Marie-Elisabeth-Lüders-Haus ist Nacke mit seinen drei Mitarbeitern im neuen bunten Modulbau untergebracht.

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