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Kommentar

Rosenmontag 2018 in Münster

Münster

Trump und der Raketenmann fuhren in Wiedertäuferkäfigen bei den närrischen Weibern mit, die „Schweine“ sorgten sich um Preußens „Antikstadion“, und die Leydensgenossen verdonnerten sich selbst zu ­„lebenslänglich Münster“ – aber bitte nicht im neuen Knast von Wolbeck.

Ralf Repöhler

Der kleine Trump (vorne rechts) kam bei den „närrischen Weibern“ in einen Wiedertäuferkäfig. Foto: Matthias Ahlke

Endlich gab es sie, wenn auch nicht ganz so frech und nur dosiert – die großen und lokalpolitischen Themen in Münsters ­Rosenmontagszug. Das schwarz-grüne Rathausbündnis hatte trotzdem Glück: Die Chaostage rund um die Ansiedlung der Zentralen Ausländerbehörde fanden ebenso wenig im Zug statt wie das Koalitionsgeschachere von CDU und SPD in Berlin.

Trotzdem: Die thematische Tendenz bei den ­Motivwagen ist steigend. Und: Die Wagenbauer geben sich mehr Mühe im Detail. Die einfallslosen Bretterbuden werden weniger. Clever war die Idee der neuen Bürgerausschuss-Spitze, die bunten Fantasiewagen aus Losser münsterischen Themen zuzuordnen – wie etwa den Skulptur-Projekten.

Die Polizei will 110. 000 Besucher gesehen haben. Es waren weniger, der BMK selbst ordnet die Zahl mit Blick auf spärlich besetzte Straßenränder niedriger ein. Schade, denn der Rosenmontagszug 2018 hätte nicht nur wegen des strahlenden Sonnenscheins mehr Zuschauer verdient gehabt.

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