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Auftritt bei „Wer wird Millionär?“ (RTL)

Jörg Riehemann "zockt" mit Augenmaß

Münster/Hörstel

Ein Gewinn von zwei Millionen Euro wäre beim Zocker-Special der Quizshow „Wer wird Millionär“ für Jörg Riehemann, Mitarbeiter des Allwetterzoos, möglich gewesen. Sein Gewinn war am Ende hoch genug, um sich Träume für sein liebstes Hobby zu erfüllen.

Jörg Riehemann aus Hörstel (l.) und Günther Jauch. Foto: RTL

Von seiner Mutter hatte Jörg Riehemann den Rat bekommen: Nicht zocken! Genau das aber hat der 47 Jahre alte Mitarbeiter des Allwetterzoos getan – allerdings mit Augenmaß, wie sich am Dienstagabend zeigte.

In der RTL-Show „Wer wird Millionär?“ mit Günter Jauch war Riehemann, Mitarbeiter für Marketing im Allwetterzoo und Preußen-Münster-Fan, als Kandidat im „Zocker-Special“ angetreten. Dabei geht es gleich um zwei Millionen Euro – unter härteren Rate-Bedingungen als in der Normal-Variante des Quiz-Evergreens. Beim Zocker-Special muss man bis zur 64.000-Euro-Frage allein durchkommen und darf keine Joker einsetzen. Das schaffte Jörg Riehemann, der am Ende mit 125.000 Euro aus dem Kölner Fernsehstudio heimging, so gerade.

Bei einer pikanten Frage ließ er sich vom Publikum helfen

In der bereits am Montag ausgestrahlten Show hatte Riehemann sich bei der etwas pikanten Frage, welcher von vier Pop-Songs an eine Sex-Position erinnere, helfen lassen – und war so weitergekommen. In Runde zwei bewies der 47-Jährige, dass er die Worte seiner Mutter doch beherzigt hatte. Schon bei der 125.000 Euro-Frage setzte er die beiden verbliebenen Joker ein, um bei der 250.000-Euro-Frage nach der „Cocosplatte“ seinen Rückzug vom Zwei-Millionen-Ziel zu erklären.

So sah man am Dienstagabend einen sehr gut gelaunten Gewinner von 125.000 Euro auf dem TV-Bildschirm. Das reiche auf jeden Fall, um im nächsten Jahr zur Frauen-Fußball-WM nach Australien und 2026 zur Männer-Fußball-WM in die USA zu reisen, sagt er.

Jörg Riehemann bei „Wer wird Millionär?“ Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Sein erstes Ziel nach den TV-Aufzeichnungen war die Arbeit im Zoo, die Riehemann kreativ angeht, wie er sagt. Nur für den Privatgebrauch verwandelte er etwa den Dung der Zooelefanten zu dekorativem Papier für die eigene Weihnachtspost. Das erwähnte Riehemann auch in der Bewerbung für die Sendung: „Kann sein, dass die Sache mit den Elefantenkötteln den Ausschlag gegeben hat, dass ich eingeladen wurde“, erzählt er. Jörg Riehemann wohnt mittlerweile wieder in seinem Elternhaus in Hörstel.

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