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Vortragsreihe „vhs.Wissen live“ startet in eine neue Runde

Rück- und Ausblick mit Prominenz

Münster

Mit einem bunten Strauß an Themen startet das digitale Wissenschaftsprogramm „vhs.Wissen live“ ins neue Jahr 2023. Und das mit prominenten Referenten. Der Startschuss fällt am 23. Januar.

Von und

Zu den namhaften Referenten gehört unter anderem der Klimaforscher Mojib Latif. Foto: Jan Steffen

MünsterDas digitale Wissenschaftsprogramm „vhs. Wissen live“ startet mit neuen Vorträgen und einer etwas verspäteten Bilanz ins neue Jahr. Ob Politik, Wissenschaften oder Kultur, die Wissenschaftsreihe der Volkshochschule breitet im Frühjahr ein umfangreiches Angebot aus, heißt es in einer Pressemitteilung. Zu den Themen gehören Technik, Robotik und Weltraum ebenso wie umwälzende Zukunftsszenarien.

„Ein Jahr Bundesregierung“, darüber zieht Politikwissenschaftlerin Ursula Münch am 23. Januar (Montag) ab 19.30 Uhr ein erstes Resümee. Wie hat sich die Regierung innen- wie außenpolitisch geschlagen? Münch ist Professorin für Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr in München sowie Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See.

Ist Geschichte gestaltbar?

Prof. Dr. Kurt Bayertz lehrte bis 2017 praktische Philosophie an der Universität Münster. Er fragt am 30. Januar (Montag): „Ist Geschichte gestaltbar“? Angesichts der akuten globalen Probleme diskutiert er mit FAZ-Journalist und Feuilletonist Patrick Bahners.

Die landwirtschaftliche Tierhaltung in Deutschland untersucht Historikerin Dr. Veronika Settele und spricht am 8. Februar (Mittwoch) über Agrarpolitik, Tierzucht, Tiermedizin, Agrarwissenschaft und Rationalisierung der Tierhaltung in Deutschland seit 1945. Settele ist

Historikerin an der Universität Bremen. Sie wurde 2020 von der Volkswagen-Stiftung für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation ausgezeichnet.

Im Vortrag „Inflation und Globalisierung – von 1850 bis heute“ wirft der US-amerikanische Prof. Dr. James Harold, Professor für Geschichte und internationale Politik an der Universität Princeton, am 12. Februar (Sonntag) als renommierter Wirtschaftshistoriker einen Blick auf historisches Wirtschaftswachstum.

Mojib Latif zur Klimakrise

Können wir der Klimakrise noch etwas entgegensetzen? „Der Countdown läuft“, sagt Prof. Dr. Mojib Latif, Leiter der Forschungseinheit Maritime Meteorologie am Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel in seinem Vortrag am 23. April (Sonntag).

Die historische Entwicklung von „Staat und Revolution in Russland“ zeigt Historiker Prof. Dr. Jörg Baberowski am 16. April (Sonntag) auf.

Der Historiker und Publizist Prof. Dr. Michael Wolffsohn stellt am 26. April (Mittwoch) eine „Andere jüdische Weltgeschichte“ vor, als Universalgeschichte des Judentums, die vermeindliche Schulweisheiten entkräftet und antisemitische Ideologien durch Fakten entlarvt. Michael Wolffsohn ist einer der führenden Experten für die Analyse internationaler Politik. Bis 2012 lehrte er Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München.

Krieg und Frieden in der Ukraine

Über „Krieg und Frieden in der Ukraine“ diskutieren am 8. Mai (Montag) Kateryna Mishchenko, Fellow des Wissenschaftskollegs 2022/ 2023, ukrainische Autorin, Verlegerin und Kuratorin zeitgenössischer Kunst, die sich mit der politischen Protestkultur der Ukraine auseinandergesetzt hat, und Martin Schulze Wessel, Co-Vorsitzender der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission. Seine Forschungsthemen sind Religionsgeschichte Ostmittel- und Osteuropas, Geschichte der Imperien in Osteuropa, Gesellschaftsgeschichte Russlands im 19. Jahrhundert, Historiographie und Geschichtsdenken in Russland und Transnationale Beziehungen zwischen Ost-, Mittel- und Westeuropa.

Weitere Informationen und Vortragsangebote gibt es online. Über die Homepage der VHS sind die Anmeldungen (für den Zoom-Link) möglich.

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